Pätz muss ums Halbfinale zittern
Die Schweizer Curler um Skip Peter De Cruz und den Ustermer Claudio Pätz machen es mit dem Einzug in die Olympia-Halbfinals sehr spannend. Sie verloren ihre letzte Partie gegen die USA 4:8. Wie es weitergeht, werden Valentin Tanner, Skip Peter De Cruz, Claudio Pätz und Benoît Schwarz vom CC Genf erst am Mittwochvormittag Schweizer Zeit wissen, wenn alle Teams die Vorrunde beendet haben werden.
Direkt ausscheiden werden die Schweizer mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht. Entweder werden sie in ein Entscheidungsspiel verwiesen, für das der Gegner noch offen ist, oder sie erreichen die Halbfinals mit ihrer Bilanz von 5:4 Siegen doch noch auf dem direkten Weg.
Alles hängt vom Ausgang der letzten vier Spiele ab. Zahlreiche Konstellationen sind möglich.
Launisches Spitzenteam
Die Amerikaner um Skip John Shuster, Dritte der WM 2016 in Basel, gelten als das launischste Team der Spitzenklasse. Im Match gegen die Schweiz zeigten sie sich von ihrer starken Seite, ähnlich wie bei ihrem Sieg gegen den Topfavoriten Kanada.
John Shuster brachte es auf die sagenhafte Erfolgsquote von 97 Prozent. Die Dominanz verwerteten die US-Curler mit dem ersten Dreierhaus der Partie, dank dem sie sich vor der Pause 4:2 in Führung brachten. Nach einem weiteren Dreier der USA im 7. End war für die Schweizer nichts mehr zu holen.
Im Duell unter den Nummern 4 liess sich Benoît Schwarz von Schuster mit 76:97 Prozent an geglückten Versuchen deklassieren. Mit einem solchen Defizit auf der wichtigsten Position lässt sich ein Spiel so gut wie nie gewinnen. (sda/zo)
