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Der UHC Uster hat das Schicksal in den eigenen Händen

Am Wochenende stehen für den UHC Uster die letzten Partien der NLA-Qualifikation gegen Tabellenführer Wiler-Ersigen und den Kloten-Bülach Jets an. Dabei bietet sich dem Team von Simon Meier die Chance zur erstmaligen Playoff-Qualifikation.

Usters Fabian Steiger gegen Köniz-Spieler Manuel Maurer. (Archivfoto: Robert Pfiffner)

Der UHC Uster hat das Schicksal in den eigenen Händen

Zu Beginn des Jahres noch vermied es Simon Meier, auf die Tabelle zu blicken.

Mit gutem Grund. Was der Trainer des UHC Uster aus der NLA-Tabelle Anfang Januar herausgelesen hätte, wäre wenig erbaulich gewesen. Die Ustermer lagen auf Platz 10, mit fünf Punkten Rückstand auf den letzten Playoff-Platz. Einmal mehr schien sich das ungeschriebene Gesetz zu bewahrheiten: Playoffs finden in der höchsten Liga immer ohne den UHC Uster statt.

Fünf Runden später und vor den zwei abschliessenden Spielen der Qualifikation aber hat sich das Bild deutlich aufgehellt.

Uster hat sich auf Rang acht hochgearbeitet, die erstmalige Playoff-Teilnahme ist in Griffweite. Oder wie die Ustermer auf ihrer Vereinswebsite schreiben: Die Türe ist ein Spalt weit offen. Nun gehört sie mit einem kräftigen Tritt ganz aufgestossen.

«Müssen auf uns schauen»

Vor Beginn des letzten Qualifikationsdrittels hatte Trainer Meier davon gesprochen, seine Mannschaft müsse lernen, Ruhe zu bewahren, ohne in Passivität zu verfallen. Den Ustermern ist es denn auch gelungen, sich bei engen Spielständen schlauer zu verhalten.

Und eng ist es mit schöner Regelmässigkeit wenn der UHC Uster involviert ist. Mehr als die Hälfte seiner Partien endeten bloss mit einem Tor Unterschied. Zuletzt war das viermal in Serie der Fall – dreimal mit dem besseren Ende für Uster.

Nach den knappen Siegen gegen Thun, Malans und Rychenberg Winterthur hat Uster vor dem Schlussbouquet gegen Leader Wiler-Ersigen (Samstag) und den bereits in die Playouts verbannten Kloten-Bülach Jets das Schicksal in den eigenen Händen.

Die Höhepunkte des Spiels Uster – Rychenberg (Quelle: Youtube)

Ein Polster von drei Punkten

Drei Punkte beträgt der Vorsprung auf Waldkirch-St. Gallen, deren sechs auf Chur. Und was bei Punktgleichheit entscheidend ist – die Ustermer weisen das weitaus beste Torverhältnis des Trios aus.

Man könnte nun allerhand Rechnungen aufstellen, aber noch immer gilt, was Sportchef Thomas Schwarz vor wenigen Wochen gesagt hat. «Wir haben unsere Position verbessert, aber es ist noch immer ein steiniger Weg. Wir müssen ganz einfach auf uns schauen.»

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