Wie Usters Handballer zu den Red Dragons wurden
Eigentlich wollten die Erstliga-Handballer des TV Uster in der Finalrunde ja wie im Vorjahr ein gewichtiges Wort um die beiden NLB-Aufstiegsrundenplätze mitreden. Nur: Davon sind sie weit entfernt. Alle vier Partien in der Gruppe 1 gingen bisher verloren.
Unabhängig davon herrscht trotzdem Aufbruchstimmung bei den Red Dragons, wie der Ustermer Klub seit dieser Saison sämtliche Teams offiziell nennt. Der Grund dafür ist aber nicht einzig eine modernere Namensbezeichnung, sondern die generelle Neupositionierung.
Als Zugpferd dafür dient Iwan Ursic. Der frühere Schweizer Nationalspieler läuft zwar bereits seit drei Jahren für den TVU auf, er wurde seither aber verstärkt im Verein eingespannt. So amtet er mittlerweile als Leiter Technik Nachwuchs, um die Jung-Handballer und die Trainer des TVU besser zu machen.
Gleichzeitig hat Ursic die Aufgabe, das neu kreierte Label Red Dragons über die Region hinaus bekannter zu machen. «Wir wollen weg vom Turnhallen-«Groove» in die Moderne», sagt der 1,92 Meter grosse Ausnahme-Handballer, der auch mit 41 Jahren als spielender Assistenztrainer der ersten Mannschaft noch Stabilität auf dem Feld verleiht.
Dragons und Lagoons

