11:1 hatte der EHC Illnau-Effretikon das erste Spiel der Achtelfinal-Serie gegen Engiadina gewonnen. Deshalb war es nachvollziehbar, dass Trainer Dieter Wieser hernach davon sprach, dass seine Mannschaft im Auswärtsspiel den Gegner auf keinen Fall unterschätzen dürfe. Seine Forderung: «Den Bündnern keine Luft geben.»
So ganz ging der Plan von Wieser im zweiten Spiel der Best-of-5-Serie am Donnerstag zwar nicht auf, der EIE aber führt in dieser jetzt 2:0 und ist dem Viertelfinaleinzug nahe. Der Oberländer Zweitligist setzte sich in Scuol 4:1 durch, ohne restlos zu überzeugen.
Die letzte Überzeugung fehlt
Bereits um 14.00 Uhr war der EIE Richtung Engadin aufgebrochen. Und die Anfahrt gestaltete sich wegen zum Teil heftigem Schneefall mühsam.
Mühe hatte der Oberländer Zweitligist danach auch auf dem Eisfeld. Obwohl die Gäste eigentlich gut ins Spiel kamen und dank gütiger Mithilfe vom Engiadina-Keeper schon in der dritten Minute in Führung gingen, fehlte dem Team von Trainer Dieter Wieser lange die letzte Überzeugung.

