Der EIE marschiert Richtung Viertelfinal
11:1 hatte der EHC Illnau-Effretikon das erste Spiel der Achtelfinal-Serie gegen Engiadina gewonnen. Deshalb war es nachvollziehbar, dass Trainer Dieter Wieser hernach davon sprach, dass seine Mannschaft im Auswärtsspiel den Gegner auf keinen Fall unterschätzen dürfe. Seine Forderung: «Den Bündnern keine Luft geben.»
So ganz ging der Plan von Wieser im zweiten Spiel der Best-of-5-Serie am Donnerstag zwar nicht auf, der EIE aber führt in dieser jetzt 2:0 und ist dem Viertelfinaleinzug nahe. Der Oberländer Zweitligist setzte sich in Scuol 4:1 durch, ohne restlos zu überzeugen.
Die letzte Überzeugung fehlt
Bereits um 14.00 Uhr war der EIE Richtung Engadin aufgebrochen. Und die Anfahrt gestaltete sich wegen zum Teil heftigem Schneefall mühsam.
Mühe hatte der Oberländer Zweitligist danach auch auf dem Eisfeld. Obwohl die Gäste eigentlich gut ins Spiel kamen und dank gütiger Mithilfe vom Engiadina-Keeper schon in der dritten Minute in Führung gingen, fehlte dem Team von Trainer Dieter Wieser lange die letzte Überzeugung.
Der EIE kam zwar zu vielen Chancen, spielte sein läuferisches Plus aber zu wenig konsequent aus. Zudem blieben die früh störenden Bündner jederzeit hartnäckig. Engiadina glich im Startdrittel im Powerplay zum 1:1 aus. Erst 16 Sekunden waren im zweiten Drittel gespielt, als Thomas Korsch das 2:1 für den EIE erzielte.
Das dritte Tor aber wollte den Gästen trotz zahlreichen Möglichkeiten lange nicht gelingen. Nach 46 Minuten aber war es dann soweit: Carlo Fäh versenkte im Powerplay den Puck zum 3:1. Damit war die Partie entschieden. (hmi/zo)
