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Sport

Warum die Oberländer nach Spanien ins Trainingslager reisen

Nach Spanien statt in die Türkei: Für die ambitionierten Amateurklubs aus der Region gibt es derzeit einen klaren Favoriten bei der Wahl des Trainingslagers. Nicht zuletzt wegen der Wettersicherheit und der Qualität der Rasenplätze.

Als erster Klub aus der Region weilt der Interregio-Verein FC Rüti seit Samstag für eine Woche im Trainingslager. Die Oberländer finden nach eigenen Angaben auf Gran Canaria «wie fast jedes Jahr hervorragende Bedingungen vor» und belegen dies auf ihrer Facebook-Seite mit aktuellen Fotos vom Trainingsplatz. Tatsächlich scheint der Rasen sattgrün zu sein – am Himmel sind bei Sonnenschein nur wenige Wolken zu erkennen.

Und: Die Rütner stehen mit ihrer Wahl nicht allein da. Gleich fünf der sechs Zweitligisten aus der Region zieht es in den nächsten Wochen zur Vorbereitung der zweiten Meisterschaftshälfte in den Süden Spaniens oder auf die Kanarischen Inseln.

Polysportiver FC Wetzikon

Die einzige Ausnahme bildet der FC Wetzikon, der sich für einige gemeinsame Tage in der Schweiz begnügt. Anfang März wird er tagsüber drei Einheiten auf der heimischen Meierwiesen-Anlage bestreiten und anschliessend nach Davos reisen. «Wir machen ein polysportives Wochenende in den Bergen», sagt FCW-Assistenztrainer Andreas Häsler.

Dübendorf und Greifensee zieht es hingegen wie Rüti nach Gran Canaria. Gut möglich ist sogar, dass die beiden gleichentags reisenden Teams ins selbe Flugzeug steigen. Fehlt also nur noch, dass die Klubs 3500 Kilometer abseits der Heimat auf den Kanarischen Inseln ein Spiel gegeneinander bestreiten.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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