Das erwartet harte Stück Arbeit
Die Dürnten Vikings hatten einen kampfstarken Gegner erwartet. Schliesslich waren sie schon in den letzten Zweitliga-Playoffs auf den EHC St. Gallen getroffen.
Die mit nur 13 Feldspielern nach Bäretswil angereisten Ostschweizer traten am Dienstag gegen den Qualifikationssieger der Zweitliga-Gruppe 1 denn auch kompromisslos auf. Die St. Galler verlangten den Dürntnern zum Auftakt der Achtelfinal-Serie (Best-of-5) einiges ab. In einer strafenreichen Partie legten die favorisierten Vikings mit dem 6:3-Erfolg aber vor.
«Wir haben die Pflicht erfüllt, aber nicht mehr», bilanzierte Trainer Christian Thiemeyer. «Die letzten 20 Minuten waren entscheidend. In diesen haben wir uns auf unsere Stärken konzentriert und es gelang uns, das Tempo hoch zu halten.»
Auf den Rückstand reagiert
Kurz nach Spielhälfte gerieten die Oberländer, die ihre Chancen zu wenig konsequent nutzten, in der zerfahrenen Partie gegen den Tabellensiebten der Gruppe 2 gar 1:2 ins Hintertreffen.
Mit zwei Toren in der Schlussphase des zweiten Drittels drehten sie die umkämpfte Begegnung aber wieder. Erst Cyrill Stiefels zweites Powerplaytor fünf Minuten vor dem Ende – es war das 5:2 – beruhigte die Nerven der Dürnten Vikings aber nachhaltig. (zo)
