Schützenfest für den EIE
Der EHC Illnau-Effretikon (EIE) ist mit einem deutlichen Heimsieg in die Playoff-Achtelfinals gestartet. Das Team von Trainer Dieter Wieser schlug Engiadina 11:1 und legte in der Best-of-5-Serie wie erhofft vor. Matchwinner war Carlo Fäh, dem fünf Tore gelangen.
Wegweisend waren die ersten zehn Minuten des Mitteldrittels, in denen die aggressiv und ohne falschen Respekt auftretenden Gäste von der Tempoverschärfung des Heimteams überfordert waren.
Zweimal traf Fäh in dieser Phase im Powerplay und machte aus dem 1:1 eine 3:1-Führung für den EIE. Nur 21 Sekunden nach Fähs zweitem Tor verpasste Müller den Gästen mit seinem 4:1 einen weiteren Genickschlag.
Davon erholten sich die aus Scuol angereisten Bündner nicht mehr. Der EIE schraubte das Skore danach in regelmässigen Abständen nach oben. Kurios dabei: Er erzielte drei Shorthander hintereinander.
Sport rückt in den Hintergrund
Im ersten Drittel war dem EIE überhaupt nichts gelungen – aus nachvollziehbaren Gründen. Kurz vor der Partie war ein Familienmitglied eines Spielers auf der Tribüne zusammengebrochen und musste ins Spital überführt werden.
Der Sport rückte so vorerst in den Hintergrund. Die erste Pause nützte die Mannschaft dann, um sich zu sammeln. Danach trat sie entschlossen auf und riss das Spieldiktat an sich. (hmi/zo)
