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Den Höchstlohn in Griffweite

Zum Abschluss der Erstliga-Qualifikation trifft Tabellenführer EHC Wetzikon auf seinen härtesten Verfolger Bellinzona. Die Wetziker brauchen einen Punkt, um sich den Qualifikationssieg zu sichern.

Der Wetziker Joshua Blasbalg (rechts) umkurvt Pikes-Spieler Luan Malici. (Archivfoto: Christian Merz)

Den Höchstlohn in Griffweite

Das erste Ziel hat der EHC Wetzikon längst erreicht. Das Team von Trainer Roger Keller geht mit Heimrecht in die Playoff-Viertelfinals. In der letzten Erstliga-Runde können sich die Wetziker nun noch den Höchstlohn für die bisher starke Saison abholen – den Qualifikationssieg.

Der Tabellenführer steigt mit guten Aussichten in den Spitzenkampf gegen die GDT Bellinzona (2.). Die Oberländer haben drei Punkte Vorsprung. Das heisst: Sie können sich sogar eine Niederlage leisten – aber nur eine in der Verlängerung oder im Penaltyschiessen.

Einen Zähler muss Kellers Mannschaft gegen Bellinzona in jedem Fall holen, denn bei Punktgleichheit zählt die bessere Bilanz in den Direktbegegnungen. Und da steht es nach zwei Partien 1:1. Zu Saisonbeginn gewannen die Wetziker in der eigenen Halle 4:1, im November verloren sie dann im Tessin 2:6 – es war zugleich ihre höchste Niederlage der Saison.

 

 

Bellinzonas unheimliche Serie

Der EHCW kann am Samstag (17.30 Uhr) zuhause antreten. Er kommt so um eine lange Anreise in die Südschweiz herum.

Für das Duell ist gleichwohl kein Favorit auszumachen. Beide Mannschaften sind in Form. Die Oberländer entschieden neun ihrer letzten zehn Spiele für sich. Darunter auch solche, die auf die Seite des Gegners hätten kippen können.

Die Tessiner Erfolgsserie ist noch eindrücklicher, ja fast unheimlich. Seit Anfang November gewann Bellinzona
16 seiner 18 Spiele. Zuletzt reihte das Team 13 Siege aneinander.

Der Erfolg kommt nicht von ungefähr. Das Kader ist breit, 32 verschiedene Spieler standen schon im Einsatz. Nicht nur die Tiefe stimmt, auch die Qualität. Neben Routiniers wie Witali Lachmatow – der 36-Jährige hat 900 NL-Spiele auf dem Buckel – kann Bellinzona auf Swiss-League-Spieler der Ticino Rockets und Elite-Junioren vom HC Ambri-Piotta zurückgreifen.

Einen solchen Pool haben die Wetziker nicht zur Verfügung. Aber auch bei ihnen stehen zahlreiche starke Spieler im Kader. Kommt hinzu: Dank Skateathon vor der Partie und Gratiseintritt wird der Zuschaueraufmarsch höher sein als sonst. Gut für den EHCW: Es dürfte ihm eine willkommene Extraportion Energie verschaffen.

 

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