Weber bleibt beim EHC Lustenau
Der Dübendorfer Christian Weber bleibt über die Saison hinaus beim EHC Lustenau. Er unterschrieb beim Vorarlberger Klub aus der zweitklassigen Hockey Alps League für weitere zwei Jahre.
Der 53-jährige Glattaler hatte den Trainerposten im österreichischen Klub im Januar und nach dem Abgang von Headcoach Albert Malgin übernommen. Ursprünglich hatte Weber geplant, erst Anfang März und nach Ende der Meisterschaft über seine Zukunft nachzudenken.
Die Alps Hockey League ist eine sehr heterogene Liga, in der Teams aus Österreich, Italien und Slowenien spielen. In der momentan um einen Playoff-Platz kämpfenden Lustenauer Mannschaft stehen nur wenige Profis.
«Das Umfeld aber ist absolut top», sagte Weber kurz nach seinem Amtsantritt und schwärmte davon, die Infrastruktur sei besser als bei manchem Swiss-League-Klub.«Die Atmosphäre ist familiär. Das gefällt mir.»
Präsident Oberscheider hält grosse Stücke auf seinen Trainer
Der Traditionsverein ist in der Region breit abgestützt und durchaus ambitioniert. Und EHC-Lustenau-Präsident Herbert Oberscheider kennt Weber seit vielen Jahren.
Oberscheider lobt den Dübendorfer Trainer auf der Vereinswebsite denn auch. Er sagt zur Vertragsverlängerung: «Neben seiner fachlichen Kompetenz, seinem taktischen Wissen und seiner professionellen Einstellung auf und abseits des Eises ist er auch menschlich genau jene Person, die uns zum Erreichen unserer mittelfristigen Ziele enorm weiterhelfen kann.»
Für Weber ist es nicht der erste Abstecher ins Nachbarland. Der langjährige NL-Spieler und -Trainer hatte schon zwischen 2011 und 2014 in Österreich gearbeitet.
