Der nächste Sieg des EHC Wetzikon
Es sah zunächst nach einer Pflichtübung aus. Schon früh im zweiten Drittel lag der EHC Wetzikon 3:0 in Front (22.), und liess Herisau beim 5:2-Sieg dennoch sogar kurzzeitig auf eine Wende hoffen. Es blieb bei der Hoffnung.
5:2-Sieg gegen Herisau! Der siebte Sieg in Serie. Unsere Jungs sind schlicht und ergreifend unstoppable ??? pic.twitter.com/CQEGSpjUkM
— EHCW (@EHCWetzikon) 31. Januar 2018
Der formstarke Erstliga-Tabellenführer feierte nicht nur den bereits siebten Erfolg in Serie, er baute dadurch auch den Vorsprung auf den allerdings erst am Samstag wieder im Einsatz stehenden nächsten Verfolger Bellinzona auf sechs Punkte aus. Immerhin: Die Tessiner könnten mit zwei Siegen zum Ende der Qualifikation noch zu den Oberländern aufschliessen. Der letzte Gegner vor den anschliessenden Playoffs ist nämlich ausgerechnet der EHCW.
Doppelschlag im Startdrittel
Der Gast aus Herisau musste allerdings schon in der Startphase böse untendurch. Immer wieder setzte Wetzikon mit schnellen Gegenstössen Nadelstiche. Rüedi scheiterte zunächst noch zweimal am Appenzeller Torhüter Klingler. Kurze Zeit später luchste Laimbacher aber seinem Gegenspieler die Scheibe ab und traf zum 1:0 (11.). Und nur eine knappe Minute später konnte Buchmüller bei angezeigter Strafe nachdoppeln.
Das Mitteldrittel begannen die Oberländer in Überzahl, kurz nach Ablauf der Strafe zog Laimbacher durch die unsortierte Abwehr der Appenzeller und erhöhte auf 3:0. Wetzikon spielte befreit nach vorne und hatte mehrfach die Gelegenheit das Skore weiter auszubauen.
Etwas sorglos geworden
Doch die deutliche Führung machte die Gastgeber auch etwas sorglos. In Überzahl agierend fühlten sie sich wohl etwas zu sicher und mussten prompt in der 32. Minute das 1:3 von Bommeli einstecken. Herisau bekam nun zunehmend Oberwasser und schaffte im Schlussabschnitt tatsächlich das Anschlusstor durch Pace (49.).
Es war ein Treffer wie ein Weckruf für die Wetziker, die postwendend den Rhythmus wieder erhöhten. Das Ergebnis davon war das 4:2 durch Brandi in der 56. Minute bei numerischer Überzahl.
Das war es. Der Appenzeller Coach Markus Rechsteiner riskierte in der Schlussphase mit der Herausnahme von Goalie Klingler zugunsten eines sechsten Feldspieler alles. Diese Massnahme nützte einmal mehr Laimbacher aus. Er machte mit seinem dritten Treffer für den EHCW alles klar. (pan)
