Illnau-Effretikon wieder in Torlaune
«Es war klar, dass wir dieses Spiel gewinnen wollten, denn wir wollen in Schlagdistanz zu Dürnten bleiben», sagte Illnau-Effretikons Trainer Dieter Wieser nach dem 6:1-Heimerfolg über den EHC Sursee.
Tatsächlich war es ein ungefährdeter Sieg des Zweitliga-Tabellenzweiten. Der EIE begann sogleich druckvoll und kam zu einigen Abschlüssen. Das einzige Tor im Startdrittel blieb aber Kuhn vorbehalten, der nach nur vier Minuten ein Zuspiel von Förderreuther erfolgreich verwertete.
Im zweiten Abschnitt mussten die Gastgeber zunächst gleich zwei Boxplay-Situationen schadlos überstehen. Kurz nach Spielhälfte ging es dann zu schnell für die Luzerner. Innert 18 Sekunden zog der EIE durch die Tore von Korsch und Vögeli auf 3:0 davon (35./36.). Für Sursees Coach Josef Kovacik Grund genug, umgehend sein Time-Out zu nehmen.
Nach 44 Minuten bereits 5:0
Mit einem weiteren Doppelschlag führte Illnau-Effretikon dann auch im Schlussdrittel die Entscheidung herbei. Fäh im Powerplay sowie Förderreuther (mit einem Tor und drei Assists auch der eifrigste Punktesammler) sorgten in der 44. Minute für eine komfortable 5:0-Führung. Den sechsten und letzten EIE-Treffer markierte wiederum Kuhn (51.).
Ein Tor sollte aber noch fallen – für Sursee. Kiesers 1:6 in der 56. Minute während einer Powerplay-Situation verhinderte somit den möglichen Shootout von Goalie Stücheli.
Ungeachtet davon fiel das Fazit von EIE-Coach Wieser vor dem Endspurt der Qualifikationsphase positiv aus. «Wir wollen selbstverständlich die letzten Spiele gewinnen – die erste Hürde haben wir genommen», sagte er. (hmi)
