Kai Mahler fehlt in Pyeongchang
Swiss Olympic hat am Donnerstag die Selektionen im Skispringen und im Ski Freestyle für die Olympischen Spiele in Pyeongchang vom 9. bis 25. Februar bekanntgegeben.
Aus Oberländer Sicht fehlt der Name von Kai Mahler. Der 22-Jährige aus Fischenthal wurde trotz erfüllter B-Limite im Slopestyle nicht berücksichtigt. Ihm wurden Elias Ambühl (Paspels GR), Fabian Bösch (Engelberg), Jonas Hunziker (Brienz) und Andri Ragettli (Flims) vorgezogen.
Die Verletzung im September
Mahler war im letzten September beim Gletschertraining in Saas Fee zurückgeworfen worden. Der Tösstaler stürzte und erlitt dabei eine Bänderverletzung im Sprunggelenk. Ausserdem wurde das Syndesmoseband in Mitleidenschaft gezogen.
Nur schon wenige Tage später gab er sich aber bereits wieder zuversichtlich. «Allzu lange wird die Pause zum Glück nicht dauern», sagte Mahler und blickte nach vorne. «Ich muss diese wenigen Gelegenheiten im Weltcup unbedingt nutzen.»
Der sechste Rang reichte nicht
Tatsächlich gelang ihm dann Ende November beim Comeback auf dem Stubaier Gletscher in Österreich ein starker sechster Rang. Mahler erfüllte damit die erforderliche B-Limite.
Dieses Resultat konnte er später allerdings nicht bestätigen. Im französischen Font Romeu erreichte der Fischenthaler nur Rang 49, in Snowmass (USA) wurde er 33. und am letzten Wochenende in Mammoth Mountain (USA) blieb ihm nur Platz 46.
Dies war den Selektionären von Swiss Olympic offenbar zu wenig. Damit wird (vorerst) nichts aus der zweiten Olympia-Teilnahme. Noch vor vier Jahren hatte sich Mahler im Sotschi im beachtlichen 16. Rang klassiert.
Immerhin: So quasi als Trostpflaster stehen für ihn in den nächsten Tagen die X-Games in Aspen (USA) an. Am prestigeträchtigen Einladungswettkampf konnte Mahler als bereits vierfacher Medaillengewinner schon mehrfach überzeugen.
