Dem EHC Wetzikon fällt das Toreschiessen leicht
27 Punkte trennten die zwei Erstliga-Teams auf den Plätzen eins und acht vor dem Aufeinandertreffen am Mittwoch voneinander. Die Differenz ist weiter angestiegen. Der EHC Wetzikon wurde seiner Favoritenrolle gegen die Pikes gerecht und bezwang die Thurgauer zuhause 6:2.
Die Partie war nach dem zweiten Drittel entschieden, da die Wetziker nach diesem schon 5:1 vorne lagen. Nach 24 Runden führt der Oberländer Erstligist die Tabelle weiterhin zwei Punkte vor Frauenfeld an. Am Samstag kommt es im Thurgau zum Spitzenkampf.
Ins eigene Tor abgelenkt
Gegen die Pikes gingen die Wetziker durch einen satten Weitschuss von Timon Zuber (5.) in Führung. Und das, obwohl die Gäste davor und auch danach mit schnell vorgetragenen Angriffen für viel Gefahr vor dem EHCW-Tor sorgten. Nur zwei Minuten nach dem 1:0 waren die Oberländer ihre Führung denn auch wieder los. Schlussmann Odin Neuenschwander hatte die aus steilem Winkel von Michael Novak abfeuerte Scheibe unglücklich ins eigene Tor abgelenkt.
In der Folge überstand das Heimteam ein Unterzahlspiel schadlos, obwohl es die Scheibe in diesem kein einziges Mal aus dem Verteidigungsdrittel spedieren konnte. Und es kam noch besser: Kurz nach Ablauf einer Strafe gegen die Pikes brachte Schenk die Wetziker 2:1 in Führung. Pikes-Trainer Christian Strasser ersetzte daraufhin Goalie Daniel Schenkel durch Raphael Imhof.
Spiel vorzeitig entschieden
Zwar zeigten sich die Oberländer weiterhin nicht in ihrer Bestform, dennoch fiel es ihnen leicht, Tore zu erzielen. In der 22. Minute standen bei einem Angriff Bucher, Rykart und Laimbacher einem Pikes-Verteidiger gegenüber – Laimbacher verwertete die Kombination zum 3:1. Vier Minuten später traf Schneider mit einem flachen Schuss von der blauen Linie.
Die Gäste liessen sich dadurch aus dem Konzept bringen – und kassierten noch ein weiteres Gegentor. Kurz vor dem Ende des zweiten Drittels erhöhte Gianni Rüedi nach einem schönen Pass von Kräutli auf 5:1 – die Frage nach dem Sieger war vorzeitig geklärt.
Mit Hilfe des Rückens
Und das, obwohl die Gäste ebenfalls zu guten Chancen kamen. So stand beispielsweise Andrej Schäppi im zweiten Abschnitt zweimal alleine vor dem Wetziker Tor, ohne zu reüssieren. Neuenschwander hatte jedenfalls reichlich Gelegenheit, sich auszuzeichnen und hielt mit zahlreichen Paraden den Vorsprung aufrecht.
Im Schlussdrittel hatten die Wetziker das Geschehen unter Kontrolle. Kurz vor Schluss machte Laimbacher für den EHCW dann das halbe Dutzend voll. Die Scheibe fand dabei via Rücken des wieder eingewechselten Pikes-Goalie hinter die Linie. (Pascal Andenmatten)
