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Dürnten mit einem «Stängeli»-Sieg

Die Dürnten Vikings präsentierten sich beim 14:1-Kantersieg über Bellinzona in bester Spiellaune. Ab dem zweiten Drittel traf der Oberländer Zweitligist fast nach Belieben.

Auf und davon: Vikings' Michel Rüegg (links) gegen Sursees Hans Schnyder. (Archivfoto: Robert Pfiffner)

Dürnten mit einem «Stängeli»-Sieg

Die Dürnten Vikings verpassten Bellinzona – wie schon im Hinspiel (11:2) – eine heftige Ohrfeige. Der Oberländer Zweitligist siegte dieses Mal auswärts sogar noch höher 14:1.

Entsprechend positiv fiel auch das Fazit von Trainer Claudio Petrini aus. «Ich bin sehr zufrieden mit dieser geschlossenen Mannschaftsleistung. Es wurde bis zur letzten Minute konsequent und konzentriert gearbeitet», sagte er zufrieden und mit einem Blick auf das anstehende Derby gegen Tabellenführer Illnau-Effretikon vom kommenden Samstag.

Variabel in der Offensive

Unterstrichen wurde der gute Auftritt im Tessin alleine schon durch die Variabilität in der Offensive. Nicht weniger als acht Oberländer Spieler liessen sich nämlich in die Torschützenliste eintragen. Am erfolgreichsten war dabei Andy Rüegg, der insgesamt dreimal traf.

Zumindest ein Drittel lang konnte Bellinzona die Partie aber eingermassen offen gestalten. Dürnten war zwar von Beginn weg tonangebend – mehr als zur 1:0-Führung nach einer Co-Produktion der Rüegg-Brüder Yves und Mischa reichte es aber vorerst noch nicht (5.).

Treffer im Minutentakt

Dies änderte sich ab dem Mittelabschnitt deutlich. Die Tore von den stetig anstürmenden Vikings fielen nun fast im Minutentakt. Sie konnten hierbei auch immer wieder von Überzahlsituationen profitieren und lagen dadurch bis zur 38. Minute bereits 7:0 – und bis zum Ende des Drittels 8:1 in Front.

«Und der Tabellenzweite büsste auch im Schlussabschnitt nichts von seiner Spielfreude und seinem Torhunger ein. Er machte dadurch weiterhin mächtig Druck auf das Gehäuse von Bellinzona. Und so war das «Stängeli» schon früh Tatsache (45.). Genug hatten die Dürntner dann erst in der 57. Minute mit dem 14:1 von Stoob. (ohm)

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