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Wetziker überzeugen gegen Uzwil

Vorne treffsicher, hinten makellos: Erstligist EHC Wetzikon zeigt gegen Uzwil einen starken Auftritt und setzt sich sicher 6:0 durch.

Kevin Eggimann erledigte Uzwil fast im Alleingang: Der Wetziker Stürmer erzielte drei Tore und zwei Assists beim 6:0-Erfolg. (Foto: David Kündig), Der Wetziker Kevin Eggimann dreht nach seinem Tor zum 3:0 jubelnd ab. (Foto: David Kündig)

Wetziker überzeugen gegen Uzwil

Der EHC Wetzikon ist nach 21 Runden zurück an der Tabellenspitze. Die Wetziker erfüllten mit dem 6:0-Erfolg nicht nur ihre Pflicht zuhause gegen den achtklassierten EHC Uzwil. Sie profitierten zugleich von der Niederlage von Frauenfeld und beerbten die Thurgauer auf der Leaderposition.

Die Oberländer waren gegen Uzwil effizient und überzeugten zudem mit einer kompakten Defensive. Besonders kaltschnäuzig zeigte sich die Paradeformation um Kevin Eggimann, der die Partie mit drei Toren und zwei Assists praktisch im Alleingang entschied.

Eggimann entwischt in Unterzahl

Der EHCW startete gemächlich in die Partie, hatte das Geschehen aber weitgehend unter Kontrolle. Offensiv boten die Oberländer dennoch einiges, nach schön herausgespielten Angriffen wurde es vor dem Uzwiler Tor immer wieder gefährlich. Mit etwas Glück gingen die Wetziker in der 10. Minute in Führung. Eggimann zog aus ungünstigem Winkel ab und die Scheibe fand den Weg via der  Stockhand von Gäste-Goalie Bauer hinter die Linie.

In der Folge spielten die Wetziker gelöst auf, vor allem das Sturm-Trio Eggimann, Timon Vesely und Gianni Rüedi brachte viel Tempo ins Spiel. Im Powerplay doppelte die Wetziker Paradelinie nach, Vesely traf nach einem präzisen Querpass von Eggimann zum 2:0 (14.). Kurz vor Drittelsende spielten die Gäste in Überzahl, nach einer kurzen Druckphase ohne Torgefahr entwischte Eggimann und liess dem alleine gelassenen Goalie Bauer keine Chance – 3:0.

Peter hält dicht

Uzwil erkämpfte sich nun phasenweise durch aufsässiges Forechecking etwas mehr Scheibenbesitz, was dem Gastgeber für kurze Zeit Mühe bereitete. Trainer Roger Keller zog sein Timeout ein – und seine Mannschaft reagierte. Sie erhöhte das Tempo wieder und in der 34. Minute war es im Powerplay erneut Eggimann, der das 4:0 verbuchte.

Uzwil zeigte sich weiterhin kämpferisch, fand aber kein Mittel, um die starke Defensive der Oberländer zu überlisten. Die Führung hätte derweilen noch höher ausfallen können, Nico Rüedi traf in der 34. Minute nur die Torumrandung. Kurz darauf bediente Gianni Brandi aber den alleine vor dem Tor stehenden Alain Butty, der zum 5:0 traf.

Die Wetziker kontrollierten die Partie, kamen zu Chancen und auch noch zum 6:0, das Gianni Rüedi erzielte. Uzwil drängte in den Schlussminuten derweil auf den Ehrentreffer. Der Wetziker Goalie Yannik Peter – gut unterstützt von seinen Vorderleuten – liess aber nichts mehr zu. (Pascal Andenmatten)

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