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Der Sieg im Spitzenspiel ist zu wenig

Die Laupner NLB-Frauen haben es versäumt, die Tabellenspitze zu übernehmen. Sie schlugen zwar Leader Rümlang-Regensdorf im Spitzenkampf 6:4, kassierten aber gegen Zäziwil eine Niederlage.

Die Laupnerin Sina Hofmann scheitert mit ihrem Abschlussversuch an der gegnerischen Torhüterin. (Foto: Robert Pfiffner)

Der Sieg im Spitzenspiel ist zu wenig

Der UHC Laupen liefert eine überzeugende erste Saison in der Nationalliga B ab. In der Doppelrunde vom Wochenende hätte das auf Platz zwei klassierte Team von Trainer Yves Kempf nun gar die Möglichkeit gehabt, in der zweithöchsten Schweizer Frauenliga mit zwei Siegen an die Spitze vorzustossen. Das Unterfangen misslang jedoch, die Laupnerinnen fuhren nur drei Punkte ein.

Diese holten die Oberländerinnen im Spitzenspiel gegen Rümlang-Regensdorf, das sie 6:4 für sich entschieden. Der UHC Laupen zeigte viel Moral, indem er den zu Beginn des Schlussdrittels eingehandelten Zwei-Tore-Rückstand (2:4) wieder wettmachen konnte. Michèle Grob (44.) und Sina Hofmann  (48.) brachten mit ihren Toren das Heimteam zurück ins Spiel.

Je länger die Partie dauerte, desto stärker kontrollierte Laupen das Geschehen. Sieben Minuten vor Schluss traf Sabrina Gmür zum wegweisenden 5:4. Obwohl die Gäste all ihre Kräfte mobilisierten und auch noch zur einen oder anderen Chancen kamen, gelang ihnen kein Tor mehr. Mit dem 6:4 entschied Michèle Grob in der 59. Minute die Begegnung.

Mitteldrittel als Knackpunkt

Mit dem Sieg gegen den Leader rehabilitierte sich Laupen für die tags zuvor erlittene 3:5-Auswärtsniederlage gegen das sechstklassierte Zäziwil. Die Laupnerinnen, die sich schon im Startabschnitt öfters in die eigene Platzhälfte zurückgedrängt sahen, gerieten im Mitteldrittel innert weniger Minuten 0:3 in Rückstand.

Erst im Schlussdrittel und beim Stand von 1:4 gelang den Gästen eine Steigerung. Sie erspielten sich nun Chance um Chance und schafften es – auch dank dem Ersetzen der Torhüterin durch eine zusätzliche Feldspielerin – bis in die vorletzte Minute, das Defizit auf 3:4 zu reduzieren.

Obwohl die Gäste in der restlichen Spielzeit noch zu Möglichkeiten kamen, gelang der Ausgleich nicht mehr. (zo)

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