Wie schon im Hinspiel taten sich die Dürnten Vikings gegen Seewen auch im Rückspiel schwer. Gegen das Schwyzer Defensivbollwerk fanden die Dürntner kein Mittel, um den Sieg in der regulären Spielzeit einzufahren. Dem Oberländer Zweitligisten gelang vor 126 Zuschauern in Bäretswil in der Verlängerung immerhin das entscheidende Tor zum 5:4.
Vikings-Trainer Claudio Petrini gab sich nach der Partie nachdenklich. «Es liegt noch eine Menge Arbeit vor uns», sagte er. «Wir haben viel Luft nach oben und müssen nun versuchen, wieder unsere Stärken auszuspielen.»
Dominant, aber zu kompliziert
Die Vikings begannen dominant und blieben bis zum Schluss die spielbestimmende Mannschaft. Doch sie agierten zu kompliziert und waren zu verspielt.
Die sehr defensiv spielenden Gäste profitierten davon. Sie wehrten sich mit aller Macht gegen die Angriffe des Heimteams, konnten sich auch immer wieder aus der Umklammerung lösen und lancierten Konter.

