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Uster verliert weiteren Boden

Ein bitteres Wochenende für den NLA-Klub Uster: Nachdem 7:11 gegen Köniz und dem 7:8 nach Verlängerung in Chur ist der Abstand auf den Playoff-Strich auf sechs Punkte angewachsen.

Usters Fabian Steiger (rechts) gegen Köniz' Manuel Maurer. (Bild: Robert Pfiffner)

Uster verliert weiteren Boden

Fünf Runden vor dem Ende der NLA-Qualifikation schwinden die Chancen des UHC Uster auf den Playoff-Einzug. Der Tabellenzehnte unterlag zuerst Köniz 7:11, und musste sich dann vor allem dem direkten Konkurrenten Chur 7:8 nach Verlängerung geschlagen geben. Damit ist der Rückstand auf den nötigen achten Platz (Waldkirch SG) auf sechs Punkte angewachsen.

Ärgerlich war insbesondere die Niederlage vom Sonntag im Bündnerland. Uster ging nämlich früh in Führung, und liess sich im weiteren Spielverlauf zunächst auch durch Anschluss- und Ausgleichstreffer der Churer nicht aus der Ruhe bringen.

Ein omnipräsentes Angriffsduo

Dabei tat sich insbesondere das Duo Manuel Hummer und Raphael Berweger hervor. Der Topskorer und der Captain waren im Zusammenspiel alleine für vier der sieben Ustermer Tore verantwortlich. Hummer war es auch, der in der 43. Minute das 7:5 bewerkstelligte, und sein Team mehr denn je auf einen Sieg hoffen liess.

Doch die Bündner kamen nochmals auf 6:7 heran (47.). Nur wenig später hatten sie mit einem Penalty sogar die Chance auf den Ausgleich. UHCU-Keeper Tschopp parierte allerdings, und liess später auch noch den ehemaligen Ustermer Binggeli mehrfach verzweifeln.

Das Unheil begann knapp vor Ablauf der 57. Minute hereinzubrechen, als ein eher aus Verzweiflung als aus wirklichem Erfolgsglauben abgegebener Schuss den Weg ins Ustermer Tor fand und das Heimteam in die Verlängerung rettete. Dort war es dann Cavelti, der erst den Pfosten traf, drei Minuten später aber zum entscheidenden Tor einnetzen konnte.

Die Höhepunkte der Partie Uster – Köniz (Quelle: Youtube)

Ein verpatztes Startdrittel

Eine klarere Angelegenheit war zuvor das 7:11 gegen Köniz in der heimischen Buchholz-Halle. Ein verpatztes Startdrittel mit sechs Gegentoren zum 3:6 sorgte früh für die Differenz. Dies bekräftigte hernach auch Doppeltorschütze Florian Bolliger: «Wir verschliefen das erste Drittel und wurden dafür bestraft, dass wir viel zu weit weg von unseren Gegenspielern standen.»

Zwar steigerten sich die Ustermer danach markant. Doch Köniz hatte im Verlaufe der Partie auf jeden Treffer immer die passende Antwort parat. So beispielsweise auch auf Klauenböschs 5:6 (24.), welches Castrischer mit einem Hocheckschuss zum 7:5 für Chur konterte. (ucu)

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