Pfannenstiel verliert trotz harter Gegenwehr
Am Ende blieb für den UHC Pfannenstiel ein weiteres Mal die Ernüchterung. In beiden Spielen vom Wochenende kämpfte sich das Schlusslicht in die Overtime – und ging dennoch als Verlierer vom Feld. «Es hat wenig gefehlt, doch wir haben immer an uns geglaubt und uns zurückgekämpft», sagte Tobias Zollinger nach dem 3:4 gegen Sarganserland vom Sonntag. Er hatte zuvor mit dem späten 3:3 dem NLB-Aufsteiger überhaupt die Verlängerung ermöglicht.
Pfannenstiel war schlecht in die Partie gestartet und lag nach einer Viertelstunde 0:3 zurück. Es war aber Bartenstein, der mit seinen zwei Treffern dem Heimteam neue Hoffnung bescherte (25, 53.). Und als der erwähnte Zollinger 19 Sekunden vor Schluss ausgleichen konnte, schien der Sieg greifbar. Nur: In der Verlängerung war es der Gast, dem das entscheidende Tor gelang (63.).
Den Favoriten gefordert
Tags zuvor hatte «Pfanni» bereits den Tabellenzweiten Thurgau hart gefordert, musste aber mit 2:3 nach Verlängerung vom Feld. Der NLB-Neuling geriet bereits nach 165 Sekunden bei einer Unterzahlsituation in Rückstand. Er konnte aber noch im ersten Drittel ausgleichen, als Captain Scharfenberger im Slot eine Vorlage von Würmli zum 1:1 verwerten konnte (6.).
Und im zweiten Abschnitt kam es noch besser. In der 37. Minute lancierte Huber, den von der Strafbank zurückgekehrten Kyburz, der mit einem Flachschuss in die entfernte Torecke reüssieren konnte.
Aber: Die Führung sollte nicht reichen. Die Thurgauer konnten schon früh im dritten Drittel ausgleichen (43.) und schliesslich in der Overtime nach dem dritten Treffer endgültig jubeln. (cma)
