Wetziker Siegesserie ist zu Ende
Am Samstag hatte der EHC Wetzikon gegen Aufsteiger Prättigau mit dem knappen 5:4 noch das bessere Ende für sich behalten. Am Mittwoch nun bei der Wiederauflage des Duells in Grüsch gab es für die Wetziker eine kalte Dusche. Das Team von Trainer Roger Keller unterlag dem Erstliga-Aufsteiger Prättigau 3:5, bleibt aber dennoch weiter an der Tabellenspitze.
Der EHC Wetzikon zeigte zu Beginn eine läuferisch starke Leistung, Prättigau war derweil hauptsächlich mit Defensivaufgaben beschäftigt. Die Bündner zeigten sich aber hellwach und nutzten jede Gelegenheit, um zu kontern. Ein solcher Konter führte denn auch zur Führung für das Heimteam durch Thöny (19.) – trotz deutlichem Chancenplus der Gäste.
Schneller Ausgleich im Mitteldrittel
Vesely gelang zwar schon in der 21. Minute das 1:1. Nur vier Minuten später aber legte Prättigau wieder vor, nachdem Wittwer auf ärgerliche Weise die Scheibe vor dem eigenen Tor verloren hatte. Und in der 27. Minute lief Thöny durch die gesamte Abwehr der Wetziker, umkreiste das Tor und passte zu Däscher, der zum 3:1 einschoss.
Der EHC Wetzikon liess sich nicht aus dem Konzept bringen, zeigte sich aber zeitweise etwas unkonzentriert. Immerhin: In der 31. Minute lancierte Laimbacher seinen Mitspieler Kräutli mit einem massgeschneiderten Pass – und dieser verkürzte.
Umsonst gekämpft
Das Schlussdrittel konnten die Oberländer in Überzahl beginnen. Die Linie um Butty, Brandi und Rykart liess die Scheibe auch gut zirkulieren – vor dem Tor wurde es gleichwohl zu wenig gefährlich. Auf der Gegenseite zog Thöny vor das Tor und nutzte den Freiraum zum 4:2. Die Gäste zeigten sich kämpferisch und drückten auf den Anschlusstreffer. Hürlimann zog in einer Druckphase der Wetziker von der blauen Linie ab, Hofer lenkte die Scheibe ab und konnte so den Anschluss herstellen.
Prättigau zog sich nun noch mehr in die Defensive zurück und liess nicht mehr viel anbrennen. In Unterzahl zogen Pons und Eggimann davon, vermochten aber aus der guten Situation nichts Zählbares zu machen. In der Schlussminute drückten die Oberländer ohne Torhüter auf den Ausgleich – sie kassierten aber noch das 3:5. (pan)
