Dürnten erfüllt die Pflicht
In der fair geführten Zweitliga-Partie zwischen Küsnacht und den Dürnten Vikings gab es nie einen Zweifel am Sieger. Die Dürntner gewannen deutlich 8:3 – und das, ohne zu glänzen.
Sie hätten gar noch höher siegen können, wären sie effizienter gewesen. Vikings-Trainer Claudio Petrinis Fazit nach dem Spiel fiel denn auch nüchtern aus. «Wir müssen diese vielen Torchancen einfach besser nutzen», analysierte er. «Es ist liegt noch einige Arbeit vor uns.»
Die Dürntner können aber mit einem guten Gefühl in die Festtagspause steigen. Sie gewannen elf ihrer zwölf Spiele, liegen in der Zweitliga-Gruppe 1 nur einen Punkt hinter Leader EHC Illnau-Effretikon zurück und schossen zudem am meisten Tore (80). Ihre einzige Niederlage kassierten die Dürntner in Sursee, als sie gegen den Aufsteiger 3:4 nach Penaltyschiessen verloren.
Immer auf Gegentore reagiert
In Küsnacht liefen die Vikings nicht Gefahr, auf Grund zu laufen. Sie gerieten gegen das mit vielen ehemaligen Elite-B-Junioren des EHC Dübendorf gespickte Team zwar in Rückstand, fanden aber schnell eine passende Antwort. De Martin, Andy Rüegg und Stoob brachten die Gäste noch im Startdrittel 3:1 in Führung.
Dürnten blieb auch danach spielbestimmende und baute bis zur 28. Minute die Führung auf 5:1 aus. Nur drei Minuten, nachdem die Vikings aus einer unübersichtlichen Situation heraus den zweiten Gegentreffer kassiert hatten, traf De Martin (35.) mit einem sehenswerten Schuss zum 6:2. Auch das nächste Gegentor konterten die Gäste sofort, so dass sie mit einer 7:3-Führung ins letzte Drittel stiegen. In diesem traf trotz einer Vielzahl weiterer Chancen nur noch Deubelbeiss. (ohm)
