Der UHC Uster tritt an Ort. Mit der 4:5-Heimniederlage gegen Langnau geht der NLA-Klub von Platz zehn aus ins neue Jahr. Der Rückstand auf den Strich (8. Rang) beträgt nach wie vor fünf Punkte.
Für einmal starteten die Ustermer unter anderen Vorzeichen in die letzten 20 Minuten: Es galt keinen Vorsprung zu verteidigen, sondern ein vermeidbares 2:5-Defizit auszugleichen. Dass dieses Unterfangen durchaus hätte erfolgreich sein können, zeigte sich schon nach wenigen Minuten.
Angriffswelle um Angriffswelle
Eine Angriffswelle nach der anderen rollte auf den viel beschäftigten Gäste-Hüter Jürg Siegenthaler zu. Die zuvor mindestens ebenbürtig aufspielenden Tigers wussten sich nun fast nur noch mit hohen Bällen auf einsame Sturmspitzen zu helfen. Sie blieben so bis auf wenige Ausnahmen, in denen Usters Keeper Holenstein zur Stelle war, offensiv zahnlos.
Doch einmal mehr machten sich die Gastgeber das Leben selbst schwer, indem sie die im Minutentakt bietenden Chancen nicht verwerten konnten. Zwar verkürzte Komárek mit einem von einem Verteidiger unglücklich abgelenkten Weitschuss schon früh auf 3:5 (44.).

