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Wetzikons Nachlassen beinahe bestraft

Erstligist Wetzikon tat sich beim 5:4 über Prättigau-Herrschaft schwer. Die Oberländer verspielten eine 4:0-Führung, konnten nach dem siegbringenden Tor von Eggimann aber dennoch jubeln.

Wetzikon Timon Vesely (hier gegen Arosas Lane Pfosi) reihte sich gegen Prättigau auch unter die Torschützen. (Archivbild: Christian Merz)

Wetzikons Nachlassen beinahe bestraft

Der EHC Wetzikon sah beim 5:4-Heimerfolg über den HC Prättigau-Herrschaft früh wie der sichere Sieger aus, am Ende hätte er aber sogar mit leeren Händen da stehen können.

Eine fulminante Startphase

Dabei legte der Erstliga-Tabellenführer fulminant los. Bereits nach 49 Sekunden lenkte Butty einen Weitschuss von Marzan nämlich unhaltbar an Prättigau-Hüter Mazza vorbei ins Tor. Wetzikon trat weiter hellwach auf und kam nach einem Alleingang von Eggimann (7.) und einem Konter durch Vesely (10.) zu weiteren Treffern. Dem nicht genug sorgte Schneider in der 16. Minute bereits für das 4:0.

Die frühe Entscheidung? Mitnichten. Das nun deutlich aggressiver auftretende Prättigau-Herrschaft kam im Mittelabschnitt eindrücklich zurück. Startschuss für die Aufholjagd war dabei das erste Tor für die Bündner durch Hemopo (25.).

Und als Carnot einen Weitschuss von Raganato entscheidend zum 2:4 ins Wetziker Gehäuse ablenkte, waren die Gäste endgültig zurück in der Partie (35.). Weitere drei Minuten später gelang Depeder nach einer Unkonzentriertheit in der Oberländer Defensive sogar noch der Anschlusstreffer.

Ein offener Schlagabtausch

Die Partie entwickelte sich nun im Schlussdrittel zu einem offenen Schlagabtausch. Der EHC Wetzikon sündigte dabei insbesondere in Überzahl. Gleich drei sich ihm bietende Chancen liess er ungenutzt verstreichen. Dies sollte sich prompt in der 46. Minute rächen. Torhüter Neuenschwander parierte zwar zunächst einen Versuch von Däscher, gegen den Nachschuss von Marugg hatte aber auch er keine Antwort mehr – 4:4.

Es fehlte nicht viel und es wäre sogar noch schlimmer für die Oberländer gekommen. Doch Prättigau konnte eine weitere Powerplay-Situation nicht zur erstmaligen Führung ausnutzen.

Und so gab es doch noch ein Wetziker Happy End. Denn Eggimann liess sein Team mit seinem zweiten Treffer zum 5:4 nochmals jubeln (57.).

Die Bündner setzten in der verbleibenden Zeit nochmals die letzten Kräfte frei, doch nach einem weiteren Ausschluss gegen Raganato war die Gegenwehr gebrochen. (pam)

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