In der höchsten Liga ist der EHC Chur längst nicht mehr. Vor 15 Jahren verabschiedeten sich die Bündner von der grossen Bühne, waren später aber zumindest noch fünf Saisons Teil der damaligen NLB. Doch seit 2008 ist Profieishockey in Chur Geschichte. Mittlerweile spielen die Churer immerhin in der höchsten Amateurliga, die MSL heisst und damit zwei Spielklassen höher als die Dürnten Vikings, deren Heimat die 2. Liga ist.
Das Duell in der fünften Runde der Cup-Qualifikation gegen den EHC Chur war für die Vikings deshalb eine äusserst reizvolle Angelegenheit. Es war das Aufeinandertreffen zwischen David und Goliath, in der der Underdog darauf hoffte, dem grossen Favoriten weh zu tun. Und für die Vikings «ein absolutes Highlight», wie Präsident Marco Maroni sagte.
Die Furcht ist unbegründet
Ein wenig Furcht spielte vor der Partie in die Vorfreude der Dürntner aber auch hinein. Maroni hoffte auf ein «mildes Resultat», Sportchef Thomas Meister darauf, «dass es nicht ausartet».
Die Angst vor einer Kanterniederlage war umsonst. Die Dürntner wussten am Dienstag gegen den EHC Chur zu gefallen. Sie hielten die Partie vor über 400 Zuschauern in Bäretswil bis lange ins Schlussdrittel hinein offen, verloren aber dennoch 3:6 und schieden damit aus.

