Gmelin geht an Sports Awards leer aus
Roger Federer und Wendy Holdener sind an den Sports Awards in Zürich als Schweizer Sportler und Sportlerin des Jahres ausgezeichnet worden. Das Fussball-Nationalteam räumte den Preis als Team des Jahres ab.
Holdener verdiente sich die Auszeichnung mit dem WM-Titel in der Kombination und der WM-Silbermedaille im Slalom an den Titelkämpfen in St. Moritz.Tennis-Superstar Federer hatte 2017 seine Comeback-Saison mit dem Gewinn von zwei Grand-Slam-Titeln gekrönt.
Die Ustermer Ruder-Weltmeisterin Jeannine Gmelin hatte es ebenfalls unter die sechs Finalistinnen geschafft. Gmelin erhielt am Sonntag etwas mehr als neun Prozent der Stimmen und belegte damit den sechsten Platz.
Ruderin des Jahres
Gmelin dürfte mit dem Verdikt gut leben können. Während sie am Sonntag den Heimweg ohne Trophäe antrat, war ihr am Freitag eine besondere Ehre zuteil geworden – sie wurde als Ruderin des Jahres ausgezeichnet.
Die von einer internationalen Fachjury verliehene Auszeichnung, die sie an den «World Rowing Awards» in London entgegennahm, bedeutet ihr umso mehr, als «sie von einem Kreis vergeben wird, der sehr genau weiss, was es braucht, um an die Spitze zu kommen», wie Gmelin sagte.
«Es ist fast die grösste Ehre, aus der eigenen Sportart eine solche Auszeichnung zu erhalten.» Die Ustermerin ist die erste Schweizerin überhaupt, der diese Ehre zuteil wurde.
Die Skifferin hatte 2017 all ihre Rennen gewonnen. Sie feierte zwei Weltcup-Siege und wurde im US-Bundesstaat Florida Weltmeisterin. Die 27-Jährige ist die erste Schweizer Ruderin, die in einer olympischen Disziplin eine WM-Goldmedaille gewann.(sda/zo)
