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Topresultat für Schlumpf

Die Wetzikerin Fabienne Schlumpf hat an der Cross-EM eine überzeugende Leistung gezeigt. Schlumpf klassierte sich in der Slowakei auf Platz sieben und sorgte damit für das beste Schweizer Frauen-Resultat seit 1999.

Fabienne Schlumpf glänzte an der Cross-EM. (Archivbild: Robert Pfiffner)

Topresultat für Schlumpf

An den Cross-Europameisterschaften in Samorin (SVK) hat Fabienne Schlumpf für das Schweizer Ausrufezeichen gesorgt. Die 27-jährige Wetzikerin lieferte ein sehr starkes Rennen ab und klassierte sich im Topfeld auf Platz sieben.

Mit dieser Rangierung verbesserte sich Schlumpf nicht nur gegenüber dem Vorjahr um einen Platz. Sie sorgte auch für das beste Ergebnis einer Schweizer Läuferin seit 1999. Damals war Anita Weyermann Cross-Europameisterin geworden.

Schlumpf lief bei Sonnenschein, aber tiefen Temperaturen und starkem Wind, von Beginn weg an der Spitze. Das Tempo der drei Läuferinnen, die sich früh absetzten und schliesslich auch die Medaillen unter sich aufteilten, vermochte sie zwar nicht mitzugehen. Die Wetziker Steeple-Spezialistin aber blieb immer in Sichtweite der Besten.

Den eigenen Anspruch erfüllt

1500 m vor Ende des 8,23 km langen Rennens lag sie noch an sechster Stelle,13 Sekunden hinter dem Bronze-Medaille-Platz. Bis ins Ziel wuchs dieser Rückstand noch auf zwanzig Sekunden an – genau gleich gross war er schon vor Jahresfrist gewesen. Und Schlumpf verlor noch eine Position.

Mit Platz sieben hat sie aber ihren eigenen Anspruch erfüllt, hatte sie vor dem Rennen doch gesagt, sie wolle im Rahmen der EM 2016 abschliessen. Damals war Schlumpf Achte gewonnen.

Den Titel holte in der Slowakei dieselbe Läuferin wie letztes Jahr in Sardinien. Dem Tempo von Yasemin Can, einer Türkin mit kenianischen Wurzeln, konnte keine der fast 80 Konkurrentinnen folgen. Can, mit 21 Jahren die zweitjüngste Läuferin im Feld, siegte in 26:48 Minuten souverän. Die weiteren Medaillen gingen an Meraf Bahta (SWE) und Karoline Grovdal aus Norwegen.

Schlumpf verlor auf die Siegerin schliesslich 36 Sekunden. Die Rütnerin Martina Tresch schloss den Wettkampf auf Platz 42 ab. Tresch war zwischenzeitlich etwas weiter vorne gelegen, rutschte aber noch einige Positionen ab.

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