Dübendorfer Torfestival gegen Basel
Nachdem der EHC Dübendorf zuvor gegen Basel in zwei Spielen nur zwei Treffer erzielt hatte, schossen die Glattaler die Basler am Mittwoch nach einem frühen Rückstand 9:4 ab. Basel profitierte im ersten Abschnitt von drei Geschenken des EHCD und blieb damit bis zur 27. Minute im Spiel. Mit dem zweiten Doppelschlag der Partie stellte der Glattaler MSL-Klub dann die Weichen endgültig auf Sieg.
«Wenn man 9:4 gewinnt, ist es natürlich als Spieler schön», sagte EHCD-Stürmer Lars Frei. «In erster Linie sind die drei Punkte wichtig, damit wir in der Tabelle vorne bleiben.»
Defensiver Wahnsinn
Erst 14 Sekunden alt war die Partie, als der EHCD den Puck vertändelt hatte und Uinter Guerra das Skore eröffnete. 61 Sekunden waren gespielt, als Raphael Röthlisberger zum 1:1 ausglich. In der 8. Minute erzielte Jann Falett dann für das druckvollere Heimteam die Führung.
Dafür war es Fabian Lehner, der von einem Scheibenverlust profitierte und für Basel erneut ausglich (12.). Danach setzte Marco Suter zu einem starken Rush an – 3:2. Nur 20 Sekunden später stellte Mike Breiter gar auf 4:2. Aber neun Sekunden vor der ersten Sirene verkürzte Basel nach einem Missverständnis in der Dübendorfer Abwehr auf 4:3. «Das erste Drittel war ein defensiver Wahnsinn», bilanzierte Frei.
EHCD lässt Gnade walten
Basel kam frischer aus der Kabine und so erstaunte es nicht, dass Alessio Guantario bald den Ausgleich schoss (23.). Da Lars Frei den ihm gewährten Freiraum nutzte, zog er allen davon und schoss Dübendorf wieder in Front (27.). 31 Sekunden danach lupfte Andreas Bührer die Scheibe zum 6:4 ins hohe Eck.
Röthlisberger machte sich mit dem 7:4 dann zum ersten Doppeltorschützen. Für die Basler hätte es im Mitteldrittel noch schlimmer kommen können, doch die Glattaler zeigten sich nicht mehr derart effizient im Abschluss wie zuvor. Das Torspektakel war damit aber nicht zu Ende. Cyrill Kreis (45.) und Röthlisberger mit seinem dritten Treffer des Abends stellten auf 9:4. Danach aber hatte der EHC Dübendorf genug. (Beat Gmünder)
