Olympia-Teilnehmer Gaël Suter dürfte sich ein wenig vorkommen wie der Vater der Truppe. Obwohl erst 25 jährig, ist er um einiges älter als der Schweizer Rest. Zum dritten Bahn-Weltcup (1. bis 3. Dezember) wird Suter von vier 19- bis 21-jährigen Fahrern begleitet. Zur jungen Bahn-Delegation aus der Schweiz, die ins kanadische Milton reist – die Stadt liegt rund 40 km westlich von Toronto entfernt – zählen auch zwei Oberländer Fahrer.
Der 21-jährige Madetswiler Lukas Rüegg war im Februar im kolumbianischen Cali erstmals auf Stufe Weltcup dabei, für den gleichaltrigen Nico Selenati aus Wolfhausen ist die Reise nach Kanada gar verbunden mit seiner Weltcup-Premiere.
«Die Jungen sind dabei, um zu lernen», lässt sich Daniel Gisiger in einer Mitteilung von Swiss Cycling zitieren. Der Nationaltrainer meint damit neben dem Duo Rüegg/Selenati auch Gino Mäder (20) und Robin Froidevaux (19), die bei den Männern das Quintett komplettieren. «Ich bin gespannt, wie sie sich gegenüber der Konkurrenz schlagen werden.»
In der RS vereint
Die vier Nachwuchsathleten haben auf internationalem Niveau zwar noch wenig Erfahrung gesammelt. Einen grossen Trumpf aber halten sie in der Hand: Ihr Zusammenhalt auf der Bahn ist über Jahre hinweg gewachsen. Zudem sehen sie sich derzeit häufig, seit das Quartett in die Rekrutenschule eingerückt ist. Aktuell steht für die Sportler die Grundausbildung auf dem Programm.

