Ausgerechnet im Auswärtsspiel gegen den Grasshopper-Club in Zürich gelang dem UHC Uster nach fünf Niederlagen in Serie (inklusive Cup) der Befreiungsschlag.
Manuel Hummer mit seinem Ausgleichstreffer kurz vor dem Ende des dritten Drittels und der Schwede Oskar Henriksson mit dem verdienten 7:6-Siegtor in der Verlängerung sorgten für eines der seltenen Ustermer Erfolgserlebnisse in der Sporthalle Hardau. Vor fast genau zehn Jahren war es, als A-Ligist Uster letztmals einen Auswärtssieg gegen GC bejubeln durfte.
Dass diese lange Durststrecke am Samstagabend ein Ende fand, lag nicht zuletzt daran, dass man seitens der Ustermer aus der herben 2:12-Schlappe beim Meisterschaftsauftakt die Lehren gezogen und Coach Simon Meier den Gameplan geschickt auf die Stärken des Gegners abgestimmt hatte, der seine gefährlichen Konter nur äusserst selten wie gewünscht praktizieren konnte.
Die 2:1-Führung der Gäste nach dem ersten Drittel entsprach denn auch dem Spielverlauf. Auch nach dem zweiten Drittel (4:2) lagen die Ustermer vorne.
«Genug Selbstvertrauen aufgebaut»

