Wenn der Tabellenzweite auf den Dritten trifft, darf man getrost von einem Spitzenkampf sprechen. Auch wenn, wie im Fall des Erstliga-Duells zwischen dem EHC Wetzikon und Arosa vom Samstag, die beiden Mannschaften derzeit offensichtlich nicht in Bestform sind.
Der mit sieben Siegen in Serie gestartete Bündner Traditionsverein kassierte in den letzten fünf Spielen vier Niederlagen und wurde als Leader von Frauenfeld abgelöst. Beim 1:9 in Uzwil gingen die Richtung MSL schielenden Aroser gar komplett unter.
Eine solche Breitseite erhielten die Wetziker zwar nicht verpasst. Aber sie verloren in derselben Zeitspanne ebenfalls mehr als sie gewannen (2 Siege/3 Niederlagen), auch wenn Trainer Roger Keller mit der Gesamtentwicklung seiner Equipe durchaus zufrieden ist. Das jüngste Schwächeln hatte Folgen – der Vorsprung von Wetzikon (3.) auf den Siebten Uzwil beträgt nur vier Punkte.
Der nicht geplatzte Knoten
Die Auftritte des Oberländer Erstligisten ähneln sich dabei seit Saisonbeginn. Der EHC Wetzikon ist spielerisch häufig besser als der Gegner. Er erarbeitet sich regelmässig ein Chancenplus, lässt aber die nötige Effizienz in der Offensive vermissen.

