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UHC Uster mit bitterer Schlappe

Im Kellerduell der NLA verliert der UHC Uster das Heimspiel gegen die Kloten-Bülach Jets 5:9 und muss den Kantonsrivalen in der Tabelle vorbeiziehen lassen.

Hartumkämpft: Usters Marco Klauenbösch (links) gegen Daniel Dürst von den Kloten-Bülach Jets. (Bild: David Kündig)

UHC Uster mit bitterer Schlappe

Der UHC Uster war im wegweisenden NLA-Vergleich um den Playoff-Einzug gegen die Kloten-Bülach Jets schlicht zu harmlos, um zu punkten. Auf jedes Aufbäumen hatten die Unterländer eine Antwort. Eine 5:9-Niederlage war die logische Folge.

Richtig lanciert wurde die Partie, als die Jets durch Sokka eine zweiminütige Überzahl auszunutzen wussten (8.). Es dauerte jedoch nur knapp drei Minuten, bis der auffälligste Ustermer Simon Suter im Nachschuss den Ball auch an Jets-Hüter Dürst vorbeibrachte. Wie bereits zuvor gegen Wiler-Ersigen (3:6) erlitt das Team von Trainer Simon Meier jedoch nur wenige Sekunden nach einem Tor den nächsten Dämpfer. Jets-Neo-Nationalspieler Heller wurde kaum bedrängt, und erzielte so die neuerliche Führung.

Hatte sich das Chancenverhältnis im ersten Abschnitt noch die Waage gehalten, waren die Gäste nun klar bestimmend, vermasselten aber vorerst noch ihre teils vielversprechenden Möglichkeiten. Erst in der 28. Minuten fand ein Schuss von Tahmasebi den Weg ins Tor, weil Goalie Holenstein von einem Mitspieler die Sicht verdeckt war.

Diem als Forechecker

Der UHC Uster brachte in dieser Phase wenig auf die Reihe. Als Forechecker besonders auffällig agierte dabei der in der letzten Saison noch für Uster auflaufende Basile Diem.

Holenstein verhinderte zur Hälfte der Spielzeit mit starkem Reflex gegen Kapp den vierten Gegentreffer. Dieser fiel dann sechs Minuten später trotzdem, als wiederum Tahmasebi den Keeper im Nachschuss bezwingen konnte. Nur wenige Sekunden später hatte Rajeckis das fünfte Tor auf der Schaufel, traf jedoch das leere Gehäuse nicht. Mit einem der raren schnellen Spielzügen gelang stattdessen im Gegenzug Henriksson nach einem Querleger Hummers das 2:4.

Die Ustermer starteten mit frischem Elan in den letzten Spielabschnitt. Allein in den ersten eineinhalb Minuten hatten Juhola, Hummer und zweimal Henriksson die Gelegenheit zum dritten Treffer. Die kalte Dusche kam nur wenig später, als Zolliker mit der ersten Offensivaktion erfolgreich war.

Ein Lob über Hollenstein

Die Ustermer gaben nicht auf. Besonders umtriebig waren Hummer und Schubiger, die aber ebenso scheiterten. Besser machten es die Jets. Sinnbildlich dafür war Zollikers 6:2, mit einem Lob über den auf dem Bauch liegenden Holenstein (50.).

Ein Timeout der Ustermer in der 55. Minute verfehlte seine Wirkung nicht. Nur vier Sekunden nach Wiederaufnahme der Partie realisierte Suter das 3:6. Doch erneut folgte die prompte Reaktion. Hottinger und Tahmasebi erhöhten auf 8:3.

Es ging weiter Schlag auf Schlag. Suter und Hummer gaben den Ustermer mit ihren Treffern nochmals Hoffnung. Dazu kam, dass Schubiger zweimal nur den Pfosten traf und Komárek eine Penalty-Chance vergab. Und so bedeutete neun Sekunden vor Schluss das 9:5 durch Zolliker die Entscheidung. (ucu)

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