Der UHC Laupen forderte den Leader
Nach einer zweiwöchigen Nationalteam-Pause stand sogleich eine Doppelrunde für die Laupner NLB-Frauen an. Sie unterlagen zunächst im Spitzenspiel Rümlang-Regensdorf 4:6, entschieden aber tags darauf das Verfolgerduell gegen Basel Regio 8:3 für sich.
Wildermuth trifft zweimal
Dabei schien bei der Niederlage bei Leader Rümlang-Regensdorf zunächst sogar eine Überraschung realistisch. Zwei Tore von Andrea Wildermuth bis zur sechsten Minute sorgten nämlich für einen Auftakt nach Mass. Den Unterländerinnen gelang aber noch vor der ersten Pause der Anschlusstreffer (14.).
Im Mitteldrittel legten die zu nonchalant auftretenden Laupnerinnen einen klassischen Fehlstart hin. Denn nach 25 Minuten hatte die Partie eine Wende genommen und der Favorit führte bereits 3:2. Dem nicht genug folgte in der 34. Minute sogar noch das vierte Gegentor.
Laupen-Coach Yves Kempf versuchte nochmals Einfluss zu nehmen und stellte auf zwei Linien um. Diese Massnahme schien zu fruchten. Denn die Oberländerinnen witterten gleich zweimal, nach den Anschlusstor von Tamara Fritschi (50./3:4) und Sina Hofmann (56./4:5) ihre Chance. Zu mehr reichte es aber nicht. Rümlang-Regensdorf gelang mit dem 6:4 die Entscheidung (59.).
Blitzstart gegen Basel
Auch beim 8:4-Sieg tags darauf über Basel Regio gelang Laupen ein Bitzstart. Die Oberländerinnen führten nach 15 Minuten bereits 4:0. Diese Kadenz hielten sie allerdings ab dem Mitteldrittel nicht mehr aufrecht.
Stattdessen agierten sie zunehmend im «Rücklehn-Modus» und wurden dafür auch mit zwei Gegentoren bestraft. Im Schlussabschnitt trat der NLB-Neuling dann wieder deutlich fokussierter auf und baute den Vorsprung in der Folge wieder kontinuerlich aus. (zo)
