Es war wohl die Konstanz, Kaltblütigkeit sowie Breite im Kader, die beim 3:0-Sieg des VBC Wetzikon über Volley Uster den Ausschlag gab. Wetzikons Coach Felix Brändli strich hierbei «die überzeugende Blockarbeit» seiner Spieler im Erstliga-Derby heraus. Seinem Gegenüber Martin Auricht fehlte derweil «die Ruhe in den entscheidenden Momenten».
In zwei von drei Sätzen hieelten die Ustermer aber zumindest langezeit mit. «Wir verpassten es den Sack zuzumachen», sagte Auricht, der aber zumindest eine Steigerung im Vergleich zur Vorwoche gegen Näfels 2 erkannte (0:3), die ihm auch Zuversicht für die kommenden Aufgaben gibt.
«Ungewohnt, aber grossartig»
Vielleicht war es auch ein wenig die für einmal laute Geräuschkulisse, die für Nervosität beim einen oder anderen Spieler sorgte. Immerhin säumten rund 120 Zuschauer, die im Rahmen der Uster-Games stattfindenden Partie in der Buchholz-Halle. «Es war ungewohnt, aber natürlich auch ein grossartiges Gefühl», fand Coach Auricht.
Die Nervosität zeigte sich zu Beginn vor allem bei Volley Uster. Wetzikon legte nämlich beachtlich los und lag schnell 5:0 in Front. Dann gelang Uster endlich das erste Sideout. Mit dem gemachten Punkt kehrte auch das Selbstvertrauen zurück ins Spiel der Gastgeber. Sie machten sich sogleich auf die Aufholjagd und es entstand ein interessantes, umkämpftes Spiel.

