«Es ist wieder einmal Zeit, zu gewinnen», hatte EIE-Trainer Dieter Wieser vor dem Zweitliga-Derby gegen die Dürnten Vikings gesagt. Und seine Mannschaft war gegen den Leader gestern auch auf gutem Weg, die mittlerweile auf fünf Niederlagen hintereinander angewachsene Serie zu beenden. Sie legte dreimal vor, lag zwischenzeitlich nach einem furiosen Beginn des dritten Drittels gar 5:3 in Führung. Doch die Gäste steckten nicht auf. Mit der Wut im Bauch stürmten sie nach vorne, glichen wieder aus und hielten am Schluss das bessere Ende in den Händen. Yves Rüegg konnte in der zweiten Minute der Verlängerung alleine auf EIE-Goalie Volkart ziehen und bezwang diesen zum 6:5.
Zwei zufriedene Trainer
«So zu gewinnen ist natürlich cool und speziell», sagte Christian Thiemeyer hinterher, der zusammen mit Claudio Petrini die Vikings führt. «Am Schluss war es eine Teamleistung», freute sich der Trainer. «Man hat auf der Bank gemerkt, dass wir den Sieg unbedingt wollten.»
Keinesfalls Trübsal blasen wollte EIE-Trainer Wieser – auch nach der sechsten Niederlage gegen die Vikings in Serie. Immerhin gab es für den erfrischenden Auftritt des EIE, der wegen seiner vielen Ausfälle nur mit drei Sturmlinien spielen konnte, einen Punkt. «Wir haben nicht die Breite der Dürntner. Meine Leader waren in der Schlussphase etwas müde», analysierte Wieser. Er zeigte sich mit der Leistung trotz dem unglücklichen Ende zufrieden. «Ich bin stolz auf das Team», sagte er und fügte mit einem Blick auf die kommenden Aufgaben an: «Wir müssen das Positive aus diesem Spiel herausziehen.»
Ärger und Verkehr

