«Stängeli» für die Vikings
Viele Strafen und Unterbrüche prägten die einseitige Zweitliga-Partie zwischen den Dürnten Vikings und Bellinzona. Die knapp 200 Zuschauer in Bäretswil kamen in den Genuss von 13 Toren, die allerdings ziemlich einseitig verteilt waren. Die Vikings bezwangen Bellinzona 11:2.
Und da Lokalrivale EHC Illnau-Effretikon in Luzern gewann, übernahmen die Vikings erstmals diese Saison die Tabellenspitze. Nach fünf Runden weist das Team des Trainergespanns Petrini/Thiemeyer fünf Siege auf.
«Wir haben es geschafft, gradlinig und einfach zu spielen», freute sich Petrini nach dem Sieg gegen Bellinzona. «Aber wir müssen weiter an uns arbeiten, wollen wir vorne dabei bleiben.»
Zwei Tore hintereinander in Unterzahl
Die Vikings wollten eine Reaktion auf den letzten, glanzlosen Auftritt (3:1-Sieg in Seewen) zeigen. Und diese gelang ihnen auch. Schon in der dritten Minute lancierte Stiefel den freistehenden Dietrich, der zur Führung einschoss. Die Dürntner drückten weiter aufs Tempo und erhöhten ihre Führung bis zur ersten Drittelpause auf 4:0. Andy Rüegg erzielte die Treffer zum 2:0 und 3:0, Fankhauser gelang danach in Unterzahl das vierte Tor.
Zu Beginn des Mitteldrittels erzielte das Heimteam bereits den nächsten Shorthander. Als in der 23. Minute Stiefel auf die Strafbank musste, zog Deubelbeiss davon und traf zum 5:0. Bis zum Ende des zweiten Abschnitts schraubten die Dürntner das Skore weiter nach oben, kassierten aber auch zwei Gegentreffer, sodass es beim Stand von 9:2 in den Schlussabschnitt ging.
Schon in der 42. Minute war dann das «Stängeli» Tatsache. In Überzahl traf Loris Voneschen per Abpraller zum 10:2. Nun war die Luft draussen. Die Dürntner suchten hernach nicht mehr mit letzter Konsequenz weitere Tore. Mit der Konsequenz, dass nicht mehr viel passierte. (ohm)
