Der FC Effretikon ist nach Kloten erst das zweite Team, das in der Gruppe vier dem bislang souveränen Tabellenführer FC Wallisellen einen Punkt abtrotzen konnte. Im zweitletzten Heimspiel der Vorrunde kam der FCE zu einem 1:1. In der Tabelle belegen die Effretiker nach neun Runden weiterhin den vierten Platz.
«Obwohl das Spiel mit einem Remis endete, gehen wir als moralischer Sieger vom Feld», sagte Urs Rhyner. Sie hätten mehr von der Partie gehabt und seien zeitweise besser als Wallisellen gewesen, begründete der FCE-Assistenztrainer seine Einschätzung. «Einziger Negativpunkt war unsere mangelnde Chancenauswertung».
Die Effretiker kamen gegen den Tabellenführer zu einigen guten Möglichkeiten. So tauchten beispielsweise Adrian Fahrni und Romario Giger mehrmals gefährlich vor dem Gäste-Keeper auf. Allerdings hatte Wallisellen mit Suad Mehmedi einen überragenden Torhüter, der einige starke Paraden zeigte.
«Wir wären untergegangen»
Effretikon zeigte vor dem Leader absolut keinen Respekt und verfiel nicht dem Fehler, sich nur destruktiv zu zeigen. Im Gegenteil: Der FCE trat mit einem gegenüber der letzten Partie veränderten System an und zeigte so, dass er die drei Punkte keinesfalls kampflos dem Gegner überlassen wollte.

