UHC Pfannenstiel tut sich schwer
Für Pfannenstiel-Verteidiger Gian Andrea Murk war nach dem sonntäglichen 3:5 gegen Ticino klar: «Wir schiessen zu wenige Tore um solche Spiele zu gewinnen. Es liegt nicht nur an den Stürmern – wir müssen nun gemeinsam einen Weg finden um dieses Problem zu lösen.»
Wieder gesteigert
Wie schon am Samstag beim 1:4 gegen Sarganserland ging der NLB-Neuling damit leer aus. Die Oberländer vermochten sich aber im Vergleich zur bisher schlechtesten Saisonleistung in Sargans wieder zu steigern.
Ticino übernahm zwar sogleich das Zepter und kam zu einigen guten Abschlüssen, doch der erstmals eingesetzte Torhüter Mangia rettete teils mirakulös. In der 7. Minute konnte jedoch auch er nichts mehr machen.
Die Reaktion folgte aber postwendend. Schellenberg traf mit einem wuchtigen Schuss zum 1:1 (9.). Ticino hatte im ersten Drittel ein Übergewicht an Abschlüssen, dies vor allem auch wegen den Powerplay-Situationen. Eine solche führte kurz vor der Pause zur erneuten Führung.
Viel Charakter gezeigt
Im zweiten Abschnitt legte Pfannenstiel druckvoll los und wurde mit dem 2:2 durch Würmli belohnt (24.). Die Freude währte allerdings nur drei Minuten. Valsesia konnte einen Ball vor Mangia ins Tor drücken und die Gäste wieder in Führung schiessen. Pfannenstiel zeigte aber viel Charakter und reagierte mit dem neuerlichen Ausgleich durch Carigiet (29.).
Im letzten Drittel wogte die Partie hin und her. Zuerst traf Gallati nur die Latte (44.), ehe «Pfanni» in der 51. Minute einmal mehr in Unterzahl in Rücklage geriet. Auf diesen Verlusttreffer wussten die Oberländer keine Antwort mehr. Stattdessen gelang Karlsson noch das vorentscheidende fünfte Tor für Ticino (56.). (cma)
