UHC Uster mit Kantersieg
Eine Tempoverschärfung nach Spielhälfte reichte dem UHC Uster am Sonntagabend beim 8:2-Heimerfolg, um sich entscheidend von Thun zu distanzieren. Einmal mehr war dabei auf Topskorer Manuel Hummer Verlass, der mit seinem Doppelpack (31./36.) entscheidend am Sieg beteiligt war.
Der ausgesprochen wichtige erste Ustermer Treffer erzielte der wirblige Timon Stäubli – ein Eigengewächs, das sich in dieser Spielzeit einen Stammplatz erspielte. Mit den verstärkten offensiven Bemühungen boten sich den Berner Oberländern zwar mehr Räume und damit Chancen, doch der wiederum bestechend sicher agierende Holenstein bewahrte sein Team mit einigen Grosstaten vor Schlimmerem.
Ustermer Schaulaufen
Der Gast aus Thun kämpfte aufopferungsvoll und erarbeitete sich insbesondere zu Beginn des dritten Abschnitts einige ausgezeichnete Möglichkeiten, scheiterte aber zu oft am eigenen Unvermögen oder an Torhüter Holenstein, so dass der erste Treffer durch Frey fünf Minuten vor Schluss kaum mehr als Resultatkosmetik war.
Hummers dritter persönlicher Treffer zum 5:0 (50.), die Krönung eines schnell vorgetragenen Konters über Berweger, kam damit einer frühen Siegsicherung gleich. Hierauf setzten die nun ausgesprochen spielfreudigen Ustermer zu einer lange anhaltenden Druckphase an, deren einziger Makel – trotz drei schön herausgespielten Toren – die mangelhafte Chancenauswertung war.
Neu auf einem Playoff-Rang
Mit diesen unterhaltsamen Schlussminuten entschädigten das Heimteam seine Zuschauer auch für die etwas schläfrigen 30 Minuten vor dem ersten Tor, in denen Uster zwar sichtlich bemüht war, an die starke Leistung vom Freitag anzuknüpfen, sich aber mit einfachen Abspielfehlern das Leben selbst schwer machte.
Unter anderem dank Holenstein, der zum besten Ustermer Akteur gewählt wurde, blieb allerdings auch Thun erfolglos im Abschluss, was sich später rächen sollte. Der UHC Uster hingegen beschliesst ein äusserst erfolgreiches Wochenende mit dem Punktemaximum, was einer Verdreifachung seines Totals von drei auf nunmehr neun Zähler gleichkommt.
Damit rückt die Mannschaft von Cheftrainer Simon Meier in der NLA-Tabelle auf Rang sieben vor – der Abstand auf den Zweitletzten Chur, beträgt aber nur zwei Punkte. (ucu)
