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Dübendorf nimmt zwei Punkte mit

MSL-Klub EHC Dübendorf führte in Seewen zweimal mit zwei Toren, gewann aber erst 4:3 nach Verlängerung.

Gianni Brandi (rechts) setzte sich mit dem EHC Dübendorf auswärts in Seewen durch. (Archivbild: David Kündig)

Dübendorf nimmt zwei Punkte mit

Jann Faletts verwandelter Penalty zum 4:3 in der Verlängerung sicherte dem EHC Dübendorf in Seewen zwei Punkte. Kurz zuvor rettete Goalie Remo Trüb dreimal gegen alleine auf ihn zustürmende Seebner.

Der Glattaler MSL-Klub verfügte insgesamt zwar über mehr Spielanteile und verdiente sich damit die beiden Zähler, Seewen präsentierte sich jedoch als harter Widersacher und wurde mit einem Punkt für seine gute Vorstellung belohnt.

Die Dübendorfer waren im torlosen Startabschnitt rund eine Viertelstunde lang die aktivere zweier engagierten Mannschaften. Doch gefährlich wurde es im Slot dennoch nie. 39 Sekunden alt war der mittlere Abschnitt erst, als der aufgerückte EHCD-Verteidiger Alexander Roth den Puck zum 0:1 unter die Latte lupfte. Zwei Minuten später schoss Brent Buchmüller das 0:2.

Erst Pfosten, dann Tor

In der 24. Minute zeigte der Linesman dem Head an, dass Claudio Zurkirchens Pfostenschuss ein Treffer sei. Der ebenfalls gut positionierte Schiedsrichter vertraute seinem Linesman.

Der Anschlusstreffer zum 1:2 gab Seewen einen Ruck, aber Dübendorf übernahm bald wieder das Zepter. Fabian Schumann überwand Keeper Schweiger folgerichtig ein drittes Mal (31.). Strafen brachten den EHCD jedoch in Bedrängnis. Genau mit dem Ablauf einer 71 Sekunden dauernden doppelten Überzahl verkürzte Lukas Scheiber auf 2:3.   

Offensiver Schlagabtausch

Das Heimteam spielte in der 47. Minute zwar kein überzeugendes Powerplay, aber plötzlich tat sich für Nicolas Koller eine Lücke auf, die er zum 3:3 nutzte. Nun wogte das Spiel hin und her – beide Teams suchten den Führungstreffer. Andreas Bührer kam ihm am nächsten, blieb aber an Schweiger hängen (52.).

Taktische Fesseln schienen nun beidseitig nicht mehr zu existieren, es gab Angriff um Angriff zu sehen. Die Entscheidung aber fiel erst in der Overtime durch Falett. (Beat Gmünder)

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