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EHCW-Nuller beim Leader

Erstligist EHC Wetzikon hat die zweite Niederlage in Serie kassiert. Die Wetziker brachten bei Leader Arosa kein Tor zustande und verloren 0:3.

Der EHC Wetzikon (Mischa Kräutli, rechts) hatte gegen den EHC Arosa nichts zu bestellen. (Archivbild: David Kündig)

EHCW-Nuller beim Leader

360 Kurven sind es von Chur bis nach Arosa hoch. Und logischerweise dieselbe Anzahl in umgekehrter Richtung. Und der EHC Wetzikon legte die kurvenreiche Strecke gestern zweimal zurück, ohne dass sich der Weg gelohnt hätte.

Das Team von Trainer Roger Keller war beim Tabellenführer EHC Arosa in der Offensive zu harmlos und blieb schliesslich gänzlich ohne Erfolgserlebnis. 0:3 verlor der Oberländer Erstligist im Schanfigg. Er musste damit die zweite Niederlage in Folge einstecken.

Im Gegensatz zum restlichen Geschehen im Startdrittel ging es in der ersten Minute turbulent zu und her. EHCW-Stürmer Vesely scheiterte nur knapp an Arosa-Goalie Kunz, im Gegenzug stoppte Neuenschwander den Aroser Hofstetter.

In der Folge entwickelte sich eine zähflüssige Partie, in der vorerst weder die Oberländer noch die Bündner das Geschehen kontrollieren konnten oder Druck zu erzeugen vermochten. So ab der zehnten Minute aber trat Arsoa selbstbewusster auf, der Leader hatte nun mehr vom Spiel.

Zwei Penaltys in kurzer Zeit

Im Mittelabschnitt kamen unter den knapp 600 Zuschauern Emotionen auf. Schiedsrichter Maddaloni pfiff innert wenigen Minuten zwei Penaltys – auf beiden Seiten je einen.

Der Aroser Bruderer nutzte seine Chance in der 24. Minute souverän und brachte das Heimteam in Führung. EHCW-Angreifer Laimbacher hingegen vergab diese grosse Möglichkeit zum Ausgleich. Er scheiterte mit seinem Versuch an Kunz.

Die Wetziker hatten zuvor zweimal im Powerplay zwar die Scheibe gefällig hin und her gepasst, aber keinen erfolgreichen Abschluss bewerkstelligt. Und die Gäste wiesen zwar ein Chancenplus auf, das Keller-Team aber agierte vor dem gegnerischen Tor schlicht zu verspielt. Leimbacher (30.) und nur eine Minute später Marzan hatten den Ausgleich auf dem Stock, und Eggimann traf kurz darauf in einer 2:1-Situation nur den Pfosten.

Kaltblütiger Gastgeber

Das Heimteam liess sich derweil nicht aus der Ruhe bringen – und schlug eiskalt zu. In der 39. Minute lancierten die Bündner einen Angriff, den Roner mit dem zweiten Aroser Treffer abschloss. Und lange brauchte Arosa nach der zweiten Pause nicht, um die Begegnung zu entscheiden. Schon in der 43. Minute mussten die Wetziker das 0:3 hinnehmen.

In der restlichen Spielzeit liess Arosa nicht mehr viel zu und verteidigte seinen Vorsprung souverän. Den Oberländern gelang es nicht einmal mehr, zumindest noch das Ehrentor zu erzielen. (Pascal Andenmatten)

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