UHC Pfannenstiel hielt gut mit
Noch in der (erfolglosen) Doppelrunde vom letzten Wochenende war dem UHC Pfannenstiel der Start jeweils gänzlich missraten. Bei der knappen 3:4-Niederlage gegen Floorball Thurgau geriet der NLB-Aufsteiger zwar erneut sogleich unter Druck. Er überwand aber die ersten Angriffswellen und konnte sogar zweimal eiskalt reüssieren.
Doppelschlag zur 2:0-Führung
Zuerst fing Bartenstein einen Ball ab und legte schön quer zu Scharfenberger, der am machtlosen Altwegg vorbei zum 1:0 einschoss. 18 Sekunden später war es Studer, der eine schöne Auslösung über Zumkehr und Carigiet zum doch etwas überraschenden 2:0 abschloss.
Der Favorit zeigte sich nach diesen Gegentoren geschockt und brauchte eine gewisse Zeit um das Zepter wieder in die Hand zu bekommen und das Spiel zu kontrollieren. Es dauerte nämlich bis zur 15. Minute, ehe Altwegg, das Anschlusstor gelang.
Im zweiten Drittel erhöhte Thurgau das Tempo weiter, während sich Pfannenstiel etwas zu tief in die eigene Zone drängen liess.
Zwei Gegentore waren prompt die Folge. Nach einem unsauberen Pass in der «Pfanni»-Auslösung, schaltete Thurgau blitzschnell um und hatte beim Abschluss des Schweden Strandljung auch noch etwas das Glück auf seiner Seite (38.). Keine zwei Minuten später traf erneut eben dieser Strandljung, dieses Mal mit einem souverän verwandelten Strafstoss.
«Haben gut mitgehalten»
Im Schlussabschnitt mussten die Oberländer nun mehr fürs Spiel tun und wurden für den verstärkten Aktionismus auch belohnt, als Bartenstein einen Pass von Hafner zum Ausgleich ausnutzte.
Zu einem Punktgewinn sollte es aber dennoch nicht reichen. Denn exakt mit Ablauf einer Strafe gegen die Oberländer traf Wachter mit einem Halbdistanzschuss zum siegsichernden 4:3 für die Thurgauer (55.). Und so musste Captain Scharfenberger bilanzieren: «Wir haben gut mitgehalten, waren aber zu ungenau im Abschluss». (cma)
