Vikings bleiben ungefährdet
Drei Spiele, neun Punkte und ein Torverhältnis von 24:3 – der Saisonauftakt der Dürnten Vikings ist fraglos gelungen. Am Samstag empfing der Oberländer Zweitligist zuhause den SC Küsnacht. Die Vikings konnten dabei vor 150 Zuschauern in Bäretswil an die Leistungen aus den vorangegangenen Meisterschaftsspielen anknüpfen und liessen nie Zweifel über den Sieger aufkommen.
Sie gewannen in einer strafenreichen Partie – insgesamt gab es 24 kleine Strafen – deutlich 8:1 und halten mit dem Erfolg den Druck auf Leader Luzern aufrecht.
Geduld war gefragt
Die Dürntner mussten sich im Startdrittel etwas gedulden, bis ihnen die Führung gelang. So trafen sie bei ihrem ersten Powerplay nur den Pfosten statt ins Tor und nützten danach auch eine doppelte Überzahl nicht zum Führungstreffer.
Doch wie es heisst es so schön? Aller guten Dinge sind drei. Im dritten Powerplay schlugen die Oberländer zu. Nach einem gewonnenen Bully täuschte Senn einen Schuss an, spielte den Puck aber quer zu Ardizzone, der zum 1:0 traf.
Ein Tor in doppelter Unterzahl
Dürnten blieb in der Folge die spielbestimmende Mannschaft, die Gäste wurden nur bei Kontern gefährlich. In der 16. Minute erhöhten die Dürntner ihre Führung – auf aussergewöhnliche Art und Weise. So schnappte sich Vikings-Stürmer Mischa Rüegg in doppelter Unterzahl die Scheibe, tankte sich durch und schloss seinen Vorstoss mit einem sehenswerten Schuss zum 2:0 ab.
Es dauerte bis knapp nach Spielhälfte, ehe die Dürntner erneut jubeln konnten. Und wieder schlugen sie in Unterzahl zu. Tobler schloss einen von De Martin eingeleiteten Konter kaltblütig mit dem 3:0 ab.
Dank dem 4:0 durch Stiefel war die Partie noch vor dem zweiten Drittelsende entschieden. Im Schlussabschnitt baute der Gastgeber seine Führung in regelmässigen Abständen weiter aus. Die letzte offene Frage war noch, ob Vikings-Goalie Illien ein Shutout gelingen würde. Drei Minuten vor Schluss wurde er aber von einem verdeckt abgegebenen Schuss erwischt. Das letzte Tor erzielten die Oberländer – Tobler (59.) traf mit einem «Buebetrickli» zum 8:1. (ohm)
