UHC Uster erzwingt Overtime – und verliert
«Wir waren in den entscheidenden Situationen zu wenig clever.» Mit dieser Analyse brachte es Uster-Coach Simon Meier nach dem 7:8 nach Verlängerung bei Floorball Köniz auf den Punkt.
Beispiele dazu gab es zuhauf. So etwa, als man sich in der 11. Minute viel zu einfach zum 1:1 ausspielen liess, nur 36 Sekunden nachdem Schubiger den NLA-Klub aus Uster mit einem Hocheckschuss in Führung gebracht hatte. Die Gäste antworteten mit zwei weiteren Toren. Doch den Bernern gelang unmittelbar vor der ersten Pause noch der Anschlusstreffer.
In der Folge gelangen zwar den Ustermer Berweger und Klauenbösch die Tore vier und fünf, die nicht verwerteten Chancen sollten sich aber rächen. Noch im Mitteldrittel verkürzte Köniz auf 3:5, und wieder sahen die Ustermer nicht gut aus, weil man sich nach einem Freistoss übertölpeln liess.
Schnelle Wende
Im Schlussdrittel benötigten die Berner 217 Sekunden, um durch Michel und Hutzli auszugleichen. Dem Ustermer Keeper Holenstein war es zu verdanken, führten die Könizer da nicht schon mit zwei Toren Vorsprung. Dies holten sie bis zur 54. Minute nach: Als Komárek auf der Strafbank sass, verbuchte Dargren seinen dritten Treffer, und Zaugg schloss einen Konter mit einem Tricktor ab.
Immerhin konnten sich die Ustermer aber nach einem Timeout von Trainer Meier nochmals aufraffen. Schliesslich war es Suter, der mit zwei Treffern zum 7:7 die Verlängerung erzwang.
Anders als in der Vorwoche bei den Tigers blieb der Zusatzpunkt diesmal jedoch im Bernischen. Zwar konnte Aellig zunächst als letzter Mann bei einem 3:1-Konter noch intervenieren (65.), wenig später musste Holenstein aber einen Schuss Zauggs abprallen lassen; Hutzli reagierte am schnellsten und liess das Heimteam jubeln. (ucu)
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