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Dübendorf und Rüti fühlen sich wohl als Aussenseiter

Die Interregio-Fussballer von Dübendorf und Rüti spielten bisher eine gute Rolle in der Gruppe 6. Nun stehen beide Teams vor wegweisenden Heimspielen.

Harbin Osmani, hier gegen die Schaffhauser Luca Tranquilli (l.) und Filip Vannuca, war in Frühling der Matchwinner gegen Frauenfeld. (Archivbild: Robert Pfiffner)

Dübendorf und Rüti fühlen sich wohl als Aussenseiter

Die jüngsten Rütner Erinnerungen an den FC Frauenfeld sind positiv. 3:2 siegten die Oberländer im Frühling dank eines späten Tors von Harbin Osmani. Sie punkteten damals erstmals nach sieben Niederlagen in Folge, und fanden in der Folge den Tritt wieder.

Eine starke Bank

Diesen hat der FC Rüti auch in der laufenden Interregio-Saison nach einem holprigen Start vor dem Wiedersehen mit Frauenfeld gefunden. Dreimal in Folge ging er zuletzt als Sieger vom Feld. Für Trainer Shaip Krasniqi kommt die steigende Formkurve aber nicht überraschend. «Die Integration der neuen Spielern braucht Zeit», betont er. Als Erfolgsformel nennt der 36-Jährige die Breite im Kader. «Wir haben eine starke Bank – das ist der Unterschied zu früher. Und ausser Taulant Syla ist auch jeder Spieler ersetzbar.»

Die Rütner könnten nun mit einem nächsten Erfolg gegen Frauenfeld ihre Position weiter festigen. Krasniqi bleibt dennoch zurückhaltend. «Wichtig ist es einfach, das Polster zu den hinteren Rängen auszubauen», sagt er.

An den Rhythmus gewöhnt

Noch besser als Rüti klassiert ist der FC Dübendorf. Die Zwischenbilanz von Trainer von Marcel Erismann ist entsprechend positiv. «Wir bezahlten im ersten Spiel noch Lehrgeld, gewöhnten uns aber schnell an den Rhythmus in der höheren Liga», sagt er. Er streicht dabei explizit das verbesserte Umschaltspiel und die Fortschritte im physischen Bereich heraus.

Die Glattaler könnten nun mit einem Erfolg über Kreuzlingen sogar zu den drittplatzierten Thurgauern aufschliessen. FCD-Trainer Marcel Erismann warnt allerdings vor zu grossen Erwartungen. «Wir sind klarer Aussenseiter. Der FC Kreuzlingen hat ein ganz anderes Budget als wir. Und Spieler in seinen Reihen, die eine Stange Geld kosten», sagt er.

Tatsächlich schielen die Thurgauer – wie eigentlich jedes Jahr – Richtung 1. Liga. Nur: Anspruch und Wirklichkeit klafften auch in dieser Saison bisher zu oft auseinander.  Und nach der bisher einzigen Niederlage gegen Rüti (0:1) und einem Remis gegen Aufsteiger Buchs (1:1) beträgt die Differenz zu Leader Linth 04 nach acht Runden bereits sechs Punkte. Sprich: Kreuzlingen muss in Dübendorf zwingend gewinnen, um nicht weiteren entscheidenden Boden zur Tabellenspitze zu verlieren.

Lust statt Frust in Uster

Auf dem schnellsten Weg zurück in die 2. Liga interregional will auch der FC Uster. Nach einem makellosen Start mit sechs Siegen liess der Leader der Gruppe 2 nun aber gegen Phönix Seen (2:2) und vor allem gegen Greifensee (1:3) Federn. «Das war kämpferisch zu wenig», hielt FCU-Coach Fabio Digenti die Leistung im Derby deutlich fest. Für ihn keinen Grund, etwas im Trainingsalltag zu ändern. «Die Lust auf Fussball steht immer im Vordergrund», sagt der 34-Jährige vor dem heutigen Heimspiel gegen die SV Schaffhausen.

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