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Dürnten Vikings machten kurzen Prozess

EHC Dürnten Vikings feierte einen ungefährdeten 9:1-Sieg in Chiasso. Bereits nach 32 Minuten führte der Oberländer Zweitligist 8:0.

Vikings Michel De Martin (links) gegen Michael Schmerda von Sursee. (Archivbild: Robert Pfiffner)

Dürnten Vikings machten kurzen Prozess

In einer von vielen Strafen und Emotionen geprägten Zweitliga-Partie – in der beide Teams nur selten in Vollbestand spielen konnten – gab sich der EHC Dürnten Vikings beim 9:1 über den HC Chiasso kein Blösse.

Aggressives Forechecking

Vikings-Coach Christian Thiemeyer forderte von seinen Spielern von Beginn weg ein aggressives Forechecking, um mit möglichsten schnellen Gegenangriffen gegen die Tessiner zum Erfolg zu kommen. Es dauerte dennoch bis zur 10. Minute, ehe  Andy Rüegg in doppelter Überzahl erstmals reüssierte. Nur gerade 120 Sekunden später konnten die Oberländer erneut jubeln, als wiederum Andy Rüegg mit einem trockenen Abschluss das 2:0 erzielte.

Dem nicht genug traf Cyrill Stiefel in der 14. Minute nach einer Co-Produktion mit Alain Deubelbeiss und Pascal Lüthi sorgte noch vor der ersten Pause mit einem weiteren Treffer für noch klarere Verhältnisse.
Im zweiten Abschnitt gelang den Dürnten Vikings ein Start nach Mass. Nach einem Foul an Deubelbeiss nutzte der Routinier die anschliessende Penalty-Chance zum 5:0.

Die Oberländer blieben aufsässig und wurden für die animierte Spielweise weiter belohnt. Zuerst reagierte Mario Senn (27.) auf einen Abpraller am schnellsten, dann tat es ihm Lukas Fankhauser gleich (30.). Und dass die Wikinger auch bei Vollbestand auf dem Eis für Tore gut sind, bewiesen sie in der 32. Minute. Michel De Martin schoss eine schöne Kombination über Adrian Stoob und Andy Rüegg zum 9:0 ab. In der Folge wurde die Partie ruppiger und die sportlichen Höhepunkte rarer.

Doch noch ein Gegentor

Im Schlussabschnitt taten die Dürntner nur noch das Nötigste. Und so kam Chiasso nach einem Missverständnis in der Vikings-Abwehr doch noch zum Ehrentreffer (50.). Für den Schlusspunkt waren aber dennoch die Gäste zuständig, in dem sich Stoob in der 59. Minute mit dem 9:1 noch in die Torschützenliste eintragen konnte. (ohm)

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