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Usters Handballer siegen in extremis

Erstligist Uster besiegt GC Amicitia Zürich in einer dramatischen Partie 32:31. Das entscheidende Tor erzielte Iwan Ursic nur wenige Sekunden vor der Schlusssirene.

Uster Gianluca Schau (am Ball) gegen Robin Wipf von Amicitia Zürich (Bild: Robert Pfiffner)

Usters Handballer siegen in extremis

Uster erwischte beim 32:31-Sieg über GC Amicitia einen denkbar schlechten Auftakt in die Erstliga-Partie. Ohne Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen musste man die spielstarken Stadtzürcher zunächst davon ziehen lassen.

Gregory Zimmermann, der schussgewaltige Rückraumspieler, konnte nicht gebremst werden. Entsprechend dem Spielverlauf führte das mit vier Spielern aus dem NLA-Fanionteam angetretene GC Amicitia in der 13. Minute bereits 8:4, womit die Stimmung in der Buchholzhalle auf den Nullpunkt sank.

Neuer Schub nach der Führung

Es folgte der Auftritt des Ustermers Peter Balsiger, der sein Potenzial voll ausspielte und in der 22. Minute mit seinem vierten Treffer für den Ausgleich besorgt war. Dyonis Domeisen gelang nur wenig später der Führungstreffer, wodurch ein zusätzlicher Schub durch die Mannschaft ging. Marco Häberli, in toller Spiellaune, schraubte das Skore bis zur Pause auf 14:12.

Uster bestimmte die Partie auch in der zweiten Hälfte. Der Aktionsradius von Zimmermann konnte jetzt wirkungsvoller eingeschränkt werden. Gian-Luca Schaub mit einer Doublette und Thomas Kohl als souveräner Penaltyschütze und Vollstrecker brachten ihr Team bis zur 42. Minute 22:17 in Führung.

Ein offener Schlagabtausch

Von einer Vorentscheidung konnte aber noch lange nicht die Rede sein. Das noch punktelose GC Amicitia mobilisierte neue Kräfte und glich in der 56. Minute durch Zimmermann zum 29:29 aus. Es folgte ein offener Schlagabtausch mit Höhepunkten auf beiden Seiten, den Klampt in der 60. Minute mit dem wiederholten Ausgleich abschloss.

Uster verblieben wenige Sekunden, die der 40-jährige Routinier Iwan Ursic mit einem Schlenzer zum viel bejubelten Siegtreffer ausnützte. Die Gastgeber entschieden eine hochstehende, nervenaufreibende Partie dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung – sämtliche Feldspieler trugen sich unter die Torschützen ein – und einigem Wettkampfglück für sich. Auch die Torhüter waren voll auf der Höhe ihrer Aufgabe und erhielten mehrmals ihren verdienten Szenenapplaus. (mso)

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