Uster erwischte beim 32:31-Sieg über GC Amicitia einen denkbar schlechten Auftakt in die Erstliga-Partie. Ohne Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen musste man die spielstarken Stadtzürcher zunächst davon ziehen lassen.
Gregory Zimmermann, der schussgewaltige Rückraumspieler, konnte nicht gebremst werden. Entsprechend dem Spielverlauf führte das mit vier Spielern aus dem NLA-Fanionteam angetretene GC Amicitia in der 13. Minute bereits 8:4, womit die Stimmung in der Buchholzhalle auf den Nullpunkt sank.
Neuer Schub nach der Führung
Es folgte der Auftritt des Ustermers Peter Balsiger, der sein Potenzial voll ausspielte und in der 22. Minute mit seinem vierten Treffer für den Ausgleich besorgt war. Dyonis Domeisen gelang nur wenig später der Führungstreffer, wodurch ein zusätzlicher Schub durch die Mannschaft ging. Marco Häberli, in toller Spiellaune, schraubte das Skore bis zur Pause auf 14:12.
Uster bestimmte die Partie auch in der zweiten Hälfte. Der Aktionsradius von Zimmermann konnte jetzt wirkungsvoller eingeschränkt werden. Gian-Luca Schaub mit einer Doublette und Thomas Kohl als souveräner Penaltyschütze und Vollstrecker brachten ihr Team bis zur 42. Minute 22:17 in Führung.

