Der EHCD trifft zum richtigen Zeitpunkt
Vor 821 Zuschauern gewann der EHC Dübendorf in der MSL zuhause gegen Wiki-Münsingen 5:2. Die Basis zum Erfolg legten die Glattaler mit dem klar besseren Start ins Spiel sowie der gezeigten Effizienz in der ersten Hälfte des Mitteldrittels.
Alexander Roth und Jann Falett waren für je zwei Treffer verantwortlich. Sie trugen damit massgeblich dazu bei, die aufsässigen und nicht aufgebenden Berner auf Distanz zu halten.
Ausschlaggebend für den Erfolg war insbesondere der zweite Abschnitt, in dem Wiki stärker wurde. «Wir haben im Mitteldrittel zwar drei Tore erzielt», sagte EHCD-Coach Andrea Cahenzli. «Wir sind aber recht unter Druck gekommen, doch Wiki hat seine Chancen nicht genutzt.»
Wiki-Trainer Stefan Gerber sah dies ähnlich. «Ab der 32. Minute haben wir den Knopf endgültig geöffnet und uns auch Chancen heraus gearbeitet. Aber der 0:4-Rückstand wog letztlich zu schwer.»
Wiki spielt, Dübendorf trifft
Die Glattaler setzten die Berner zu Beginn sofort unter Druck und kamen rasch zu einigen aussichtsreichen Abschlüssen. Nach knapp sieben Minuten wurde der EHCD für seinen Auftritt mit dem Führungstreffer durch Verteidiger Alexander Roth belohnt.
Nur dank dem starken Wiki-Hüter Andrin Vock befanden sich die Gäste nach zwanzig Minuten nicht höher in Rücklage.
Wiki reagierte auf den Rückstand und präsentierte sich nach der ersten Pause deutlich verbessert. Bei numerischem Gleichstand drückten die Gäste dem Spiel den Stempel auf. Roth erzielte aber im ersten EHCD-Powerplay das 2:0. Und kurz darauf erhöhte Andreas Bührer im nächsten Powerplay gar auf 3:0 (26.). Da Jann Falett knapp nach Spielhälfte mit einem Einzelvorstoss erfolgreich war, baute der EHCD die Führung weiter aus, obwohl der Gegner besser spielte.
Bis zur zweiten Pause aber traf Wiki zweimal, sodass die Partie wieder offen war. Das blieb sie bis kurz vor Schluss – auch, weil Philip Beeler für den EHCD einen Penalty (53.) verschoss. Für die Dübendorfer Erlösung sorgte schliesslich Falett, der in der 57. Minute zum 5:2 traf. (bg)
