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EHCW bleibt in der Erfolgsspur

Mit drei Toren im Mitteldrittel drehte Erstligist EHC Wetzikon das Spiel in Wil. Die Wetziker gewannen verdient 3:1. Es war der zweite Sieg im zweiten Spiel der Saison.

EHCW-Stürmer Nino Schäppi (vorne) erzielte beim 3:1-Sieg in Wil den Ausgleich. (Bild: Robert Pfiffner)

EHCW bleibt in der Erfolgsspur

Der EHC Wetzikon ging auch im zweiten Meisterschaftsspiel als Sieger vom Eis. Auswärts gegen den EC Wil reichte dem Oberländer Erstligisten beim 3:1-Erfolg ein starkes zweites Drittel, um die Entscheidung herbeizuführen.

Die Wetziker liessen im Mittelabschnitt ihre Muskeln spielen und erzielten innert knapp acht Minuten drei Tore.

Zu Beginn schaute es für die Gäste allerdings nicht allzu rosig aus. Die St. Galler, die seit dieser Saison vom früheren EHCW-Coach Andy Ritsch trainiert werden, begannen druckvoll. Eine erste Unterzahl überstanden die Wetziker zwar, aber in der 9. Minute lief der EHCW in einen Konter des Heimteams und geriet in Rückstand.

Durch Strafen ausgebremst

Wil hatte danach das Geschehen grösstenteils unter Kontrolle. Die Wetziker machten sich im ersten Abschnitt mit vier kleinen Strafen das Leben allerdings auch selber schwer. Dennoch waren auch die Gäste einige Male gefährlich. Die beste Chance gehörte Timon Vesely. Der EHCW-Stürmer scheiterte aber an Wil-Goalie Kevin Liechti.

Nach der ersten Pause war der EHCW wie ausgewechselt. Zwar fasste Peter Hürlimann zu Beginn eine kleine Strafe, nach deren Ablauf drehten die Wetziker aber auf und waren dem Heimteam nun überlegen.

Schenks Ablenker zur Führung

Nino Schäppi gelang nach einer Druckphase der Ausgleich (27.). Nach dem 1:1 spielten dann nur noch die Gäste. Wil fand kein Mittel zur Gegenwehr und fasste Strafe um Strafe. In doppelter Überzahl waren die Oberländer zwar nicht erfolgreich, kurz darauf aber spielte Blasbalg einen massgeschneiderten Pass auf Schenk, der die Scheibe zum 2:1  (33.) ablenkte.

Rund zwei Minuten später schlugen die Wetziker erneut zu. Rüedi traf nach einer gekonnten Kombination mit Vesely und Hürlimann zum 3:1.

In der Folge schaltete der EHCW in den Energiesparmodus. Er hatte die Begegnung dennoch weitgehend unter Kontrolle. Der EC Wil zeigte sich im Schlussabschnitt nochmals kämpferisch und investierte viel. Der EHC Wetzikon aber war souverän und liess nichts mehr anbrennen. (pan)

 

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