Souveräner Start der Vikings
Zweitligist EHC Dürnten Vikings hat sein erstes Meisterschaftsspiel der neuen Saison deutlich 7:1 gewonnen. Die vielen Spezialsituationen – die Schiedsrichter sprachen insgesamt 31 kleine Strafen aus – prägten die Partie gegen Aufsteiger Sursee. Die Dürntner erzielten denn auch kein einziges Tor bei Normalbestand. Sechs Treffer gelangen dem Heimteam in Überzahl, einer in Unterzahl.
«Sursee hat versucht, aus einer gut organisierten Mittelzone heraus zu agieren und uns das Leben schwer zu machen», sagte Vikings-Trainer Christian Thiemeyer – er teilt sich die Aufgabe mit Claudio Petrini – in seiner Analyse. «Doch wir hatten die richtige Antwort darauf parat. Vor allem unsere Spezialteams haben sehr gut funktioniert und einen grossen Teil zu diesem Sieg beigetragen.»
Die Vikings waren von Anfang bereit. Schon ihr erstes Powerplay nützten die Oberländer nach nur 21 Sekunden zum Führungstreffer. Michel De Martin liess in der 2. Minute dem Gäste-Torhüter keine Chance – 1:0. Der Heimklub hielt auch in der Folge das Tempo hoch und legte bis zur 8. Minute zwei weitere Tore nach.
Stoobs dreifacher Einstand
Nach dem 3:0 flachte die Begegnung – auch bedingt durch die vielen Strafen – jedoch ab. Nachdem die Gäste noch vor der ersten Drittelpause ihr erstes und bis zuletzt einziges Tor erzielten, dauerte es fast bis zur Spielhälfte, ehe die Vikings ihre Führung ausbauen konnten.
Andy Rüegg (28.) erzielte in Unterzahl das 4:1. Nur drei Minuten später feierte Neuzuzug Adrian Stoob – er kam vom EHC Dübendorf – seine Torpremiere bei den Dürntnern und stellte auf 5:1. Die Spannung war damit definitiv weg.
Die Vikings dominierten den Gegner auch im Schlussdrittel, liessen allerdings viele gute Möglichkeiten aus. Zweimal aber traf das Heimteam doch noch. Sechs Minuten vor dem Ende setzte sich Stoob in doppelter Überzahl durch, nur zwölf Sekunden später sorgte derselbe Spieler in einfacher Überzahl mit seinem dritten persönlichen Treffer für das 7:1.
Trainer Thiemeyer war nach dem problemlosen Auftakterfolg mit der Leistung der Mannschaft zwar zufrieden. Er mahnte aber auch: «Wir müssen weiter an uns arbeiten und versuchen, mit den neuen Regelauslegungen klar zu kommen, um so weniger Strafen zu erhalten.» (ohm)
