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Der nächste Sauber-Nuller

Lewis Hamilton hat den Nacht-GP von Singapur gewonnen. Die beiden Sauber-Piloten Pascal Wehrlein und Marcus Ericsson waren absolute Nebendarsteller. Ericsson schied aus, Wehrlein klassierte sich auf Rang 12 und damit ganz am Schluss des Feldes.

Sauber-Pilot Pascal Wehrlein hatte beim GP von Singapur nichts zu bestellen. (Keystone)

Der nächste Sauber-Nuller

Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton baute mit seinem 60. GP-Sieg die Führung in der Gesamtwertung aus. Der 32-jährige Brite profitierte dabei beim GP von Singapur von einem Start-Crash in der ersten Kurve, dem die Ferrari-Fahrer Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen sowie Max Verstappen im Red Bull-Renault zum Opfer fielen.

Trotz Regen zu Beginn des Rennens hatte die Rennleitung entschieden, den Nacht-GP in Singapur nicht hinter dem Safety Car zu starten. Dabei kam es zu einer heftigen Kollision: Der Niederländer Verstappen, der im 14. Saisonrennen zum 7. Mal ausschied, geriet ins Sandwich der beiden Ferraris. Gegen alle drei Fahrer leitete die Rennleitung eine Untersuchung ein.

Alles wie gehabt

Die Fahrer von Sauber-Ferrari hatten wie erwartet nie den Hauch einer Chance auf WM-Punkte: Marcus Ericsson schied in der 38. Runde nach einem Dreher aus, Pascal Wehrlein klassierte sich bei acht Ausfällen zuhinterst im Feld im 12. Rang.

So verbleibt Sauber mit fünf Punkten in der Teamwertung auf dem letzten Platz. McLaren-Honda, das immer stärker wird, hat als Neunter 12 Zähler Vorsprung, Haas-Ferrari als Achter bereits deren 32.

Sauber mit dem neuen Teamchef Frédéric Vasseur tut gut daran, sich voll auf die neue Saison zu konzentrieren, wenn der C37 mit den nächstjährigen Ferrari-Aggregaten ausgerüstet wird. Denn jeder investierte Franken in das aktuelle Modell C36, das von einem Motor aus der Saison 2016 angetrieben wird, wäre herausgeworfenes Geld.

Übrigens gab es am vergangenen Dienstag hohen Besuch im Zürcher Oberland: Ferrari-Präsident Sergio Marchionne und Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene waren in Hinwil und diskutierten über die neue Saison. Unklar ist noch, welcher Ferrari-Nachwuchspilot Pascal Wehrlein ersetzen wird: Charles Leclerc oder Antonio Giovinazzi. (sda)

 

 

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